Krass verändert: So sieht Brendan Fraser heute aus

Ena Clarke
Freie Autorin

Brendan Fraser wurde in den Neunzigerjahren mit Filmen wie “Steinzeit Junior“ oder “George, der aus dem Dschungel kam“ bekannt, hatte später die Hauptrolle in der Trilogie “Die Mumie“ und hat sich seitdem in Hollywood rar gemacht. Dabei hat er sich in den letzten Jahren nicht nur äußerlich verändert.

So sah Brendan Fraser aus, als er in “Die Mumie” spielte (Bild: ddpimages)

Ziemlich durchtrainiert und ziemlich heiß war Brendan Fraser lange Zeit ein absoluter Womanizer. Oberkörperfrei, mit vollem langen Haar und gestählten Muskeln schwang er sich in “George, der aus dem Dschungel kam“ (1997) von Liane zu Liane, hatte die Hauptrolle in “Eve und der letzte Gentleman“ (1999), kämpfte insgesamt drei Mal gegen “Die Mumie“ und verzauberte sein Publikum als Mortimer “Mo“ Folchart in “Tintenherz“.

Brendan Fraser in “George, der aus dem Dschungel kam” (Bild: ddpimages)

Zehn Jahre sind seit dem Kinostart des Fantasy-Films vergangen und wer Brendan Fraser heute sieht, hat einen völlig anderen Typ vor sich als früher.

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Heute hat Brendan Fraser kaum noch etwas mit dem Frauenschwarm von früher gemein (Bild: Getty Images)

Irgendwann machte der Körper nicht mehr mit

Der 50-Jährige ist fülliger geworden, das Haar lichter, nur an den blauen Augen würde man ihn immer noch leicht erkennen. Die Zeiten, in denen er sich für den perfekten Body im Fitness-Studio quälte, liegen hinter ihm. Und das nicht ganz freiwillig. Irgendwann streikte sein Körper gegen die Anstrengungen, die er ihm über die Jahre bei unzähligen selbst gemachten Stunts zugemutet hatte.

Brendan Fraser heute – auch die Haare sind lichter geworden (Bild: Getty Images)

2008 schaffte er die Dreharbeiten zu “Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers“ nur noch mithilfe von Unmengen “Bandagen und Eis“, wie er später sagte. Drei Mal musste der 1,91m große Hüne schließlich an der Wirbelsäule operiert werden, dazu kamen eine Knie-OP und eine an den Stimmbändern. Über sieben Jahre musste er immer wieder längere Zeit ins Krankenhaus.

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Eine sexuelle Belästigung warf ihn aus der Bahn

Dass Fraser immer seltener in großen Hollywood-Produktionen auftauchte, hatte aber noch einen anderen Grund. Der US-Ausgabe der “GQ“ sagte er Anfang 2018 in einem Interview, er sei infolge einer sexuellen Belästigung depressiv geworden und hätte sich bewusst aus dem Film-Business zurückgezogen. Philip Berk, der ehemalige Präsident der “Hollywood Foreign Press Association (HFPA)“, die die Golden Globes vergibt, soll ihm 2003 während einer Veranstaltung an den Hintern gefasst und seinen Finger über Frasers Damm kreisen lassen haben.

Berk sagte dazu, er hätte damit einen Witz machen wollen – für Fraser sah das offensichtlich ganz anders aus. Ganz von der Leinwand verschwunden ist der Schauspieler aber nicht. 2018 war er in den US-Serien “Trust“ und “Condor“ zu sehen, momentan befinden sich drei Kinofilme unter seiner Beteiligung in der Postproduktion.

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