Emma Watson bekommt Hauptrolle in Sofia Coppolas “The Bling Ring”

Julia Molitor
DE Movies

Zuerst hatte Emma Watson groß getönt, dass sie nach dem Ende von "Harry Potter" ganz solide studieren wolle. Aber daraus wird wohl nichts! Es hagelt Rollenangebote. Sie wird nicht nur die Schöne in Guillermo del Toros Verfilmung von „Die Schöne und das Biest" spielen, sondern soll auch die Hauptrolle in "The Bling Ring" von Regisseurin Sofia Coppola ("Marie-Antoinette") bekommen. (Ganz abgesehen davon ist sie ab dem 19. April in "My Week with Marilyn" zu sehen sowie in "Perks Of Being A Wallflower" von Stephen Chbosky und in "Your Voice In My Head" von Regisseur David Yates.)

"The Bling Ring" könnte für Emma Watson DIE Chance sein, sich das kindliche Magierinnen-Image vom Leib zu spielen und in die erste Liga der Charakterdarstellerinnen aufzusteigen. Sofia Coppola hat bekanntlich Sinn für ausgefallene Stoffe und starke Besetzungen. In „The Virgin Suicides" (1999) und "Marie-Antoinette" (2006) arbeitete sie mit Kirsten Dunst - und mit "Lost in Translation" (2003) verhalf sie Scarlett Johansson zum Durchbruch. Sie wurde über Nacht zu einer der begehrtesten Schauspielerinnen der Welt.

"Bling Ring" basiert auf einer wahren Geschichte: Eine Kriminellen-Clique hat sich zwischen Oktober 2008 und August 2009 nachts in die Villen junger Hollywoodstars wie Paris Hilton, Lindsay Lohan, Megan Fox oder Orlando Bloom geschlichen und alles an Luxusgegenständen mitgehen lassen, was sie tragen konnte. Die Bande, die von der Presse "Burglar Bunch" oder eben "The Bling Ring" genannt wurde, hat mehr als drei Millionen Dollar in Schmuck, Designerklamotten, Unterwäsche, Handtaschen und Parfüm zusammengetragen. Ganz oben auf ihrer Liste standen Sachen von Chanel, Gucci, Tiffany, Cartier, Prada, Marc Jacobs, Dolce & Gabbana, Burberry und Yves Saint Laurent. Die notwendigen Infos für ihre Raubzüge hatten "die Kinder" auf Celebrity-Webseiten wie TMZ, wo zum Beispiel stand, dass Orlando Bloom gerade in New York dreht, seine Villa also leer ist. Über Google Maps and celebrityaddressaerial.com machten sie die Villen ausfindig und stiegen "einfach" ein.

Etwas, das Hermine niemals tun würde.