Zyklon "Gita" verwüstet Neuseeland

Überflutungen, starker Regen, entwurzelte Bäume, Zehntausende ohne Strom : Ausnahmezustand in Neuseeland. Zyklon "Gita" fegte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde über die Südinsel des Pazifikstaates hinweg. Die Fluggesellschaft Air New Zealand strich auf dem Flughafen der Hauptstadt Wellington alle Flüge. An zahlreichen Schulen fiel der Unterricht aus. An den Küsten wurden Wellen von bis zu sechs Metern Höhe erwartet.

Der Ausnahmezustand gilt auch für Christchurch, die zweitgrößte Stadt der Südinsel. Insgesamt sind sieben Bezirke betroffen. Der Sturm war im Pazifik zuvor schon über Tonga, Samoa und die Fidschi-Inseln hinweggezogen. Auf mehreren Inseln richtete er erhebliche Schäden an.