Merkel und Seehofer werden zusammen untragbar: Diese Szenen zeigen es

Lennart Pfahler

Im Video oben: Das 48-Stunden-Problem - Warum Merkels und Seehofers Asylzeitplan unrealistisch ist.

Am Ende steht eine Einigung. Vorerst.

Am Montag haben sich CDU und CSU auf einen Kompromiss im wochenlang andauernden Streit um die Asylpolitik verständigt. Am Donnerstag ist auch die SPD an Bord.

Es ist ein Kompromiss, der nicht darüber hinwegtäuschen kann, wie nah die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der vergangenen Woche am Abgrund stand.

Immer deutlicher wird, wie tief der Graben zwischen der Kanzlerin und ihrem Innenminister Horst Seehofer (CSU), zwischen beiden Unionsparteien, zwischen den verschiedenen Visionen für das Land ist.

Mehrere Szenen aus den Verhandlungen – viele von ihnen hat der “Spiegel” in seiner neusten Ausgabe rekonstruiert – werfen die Frage auf, ob das Duo Merkel-Seehofer für das Land weiter tragbar ist.

Der Streit kreist um die persönliche Feindschaft

Denn im Streit zwischen den Parteichefs geht es nicht allein um die Sache. Auch nicht um die öffentliche Wahrnehmung der beiden Parteien. Es geht um persönliche Animositäten, jahrelang angestaute Wut. Das macht den Asylstreit so verzwickt, die Zukunft beider Politiker in einer gemeinsamen Regierung so fragwürdig.

► Auch am vergangenen Samstag wird das deutlich. Beide Parteien haben sich darauf verständigt, dass es heute einen Kompromiss geben muss. Merkel präsentiert Seehofer ihre Errungenschaften vom EU-Gipfel. 

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