Zweitklässlerin schreibt herzzerreißenden Aufsatz über die Handysucht ihrer Mutter

Viele Erwachsene verbringen deutlich zu viel Zeit an ihren Smartphones. Auch Eltern lassen sich gern von ihren Handys ablenken – manchmal sogar zum Leid ihrer Kinder. Ein trauriger Aufsatz einer Zweitklässlerin aus den USA zeigt das Problem ganz deutlich.

Kinder merken es, wenn Eltern durch ihre Smartphones abgelenkt sind. (Symbolbild, Bild-Copyright: Madhourse/Shotshop/ddp Images)

Eine Lehrerin im US-Bundesstaat Louisiana ließ ihre Schüler einen Aufsatz darüber schreiben, welche Erfindung sie am wenigsten mögen. Ein besonders herzzerreißendes Ergebnis teilte sie auf Facebook: Ein Mädchen hatte darüber geschrieben, wie sehr es das Telefon seiner Mutter hasst.

“Ich wünschte das Telefon meiner Mutter wäre nie erfunden worden, schreibt eine Zweitklässlerin für ein Schulprojekt.”

“Ich mag das Telefon nicht, weil meine Eltern jeden Tag am Telefon sind. Manchmal kann ein Telefon eine wirklich schlechte Angewohnheit sein”, heißt es in dem kurzen Text der Schülerin. “Ich hasse das Telefon meiner Mutter und ich wünschte, sie hätte nie eines gehabt.” Darunter malte das Mädchen ein durchgestrichenes Handy und schrieb noch einmal: “Ich hasse es.” Die Kleine scheint damit nicht alleine zu sein. Laut ihrer Lehrerin Jen Adams Beason wählten gleich vier ihrer 21 Schüler das Telefon zur schlimmsten Erfindung überhaupt.

Über 260.000 mal wurde der Facebook-Post geteilt. Viele User erkannten sich darin wieder und drückten ihre Schuldgefühle aus. Einige Lehrer berichteten von ähnlichen Situationen. “Starke Worte einer Zweitklässlerin! Hört zu, liebe Eltern”, schreibt eine Userin. Und auch Beason selbst mahnte in ihrem Post: “Hört euren Kindern zu” und “Weg vom Handy”!