Jeder Zweite war schon Opfer von Online-Kriminalität

Jeder zweite Internetnutzer war schon einmal Opfer von Cyber-Kriminalität. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Cyber-Kriminalität ist eine große Bedrohung. Die Hälfte der Internetnutzer ist schon mindestens ein Mal zum Opfer geworden, wie eine neue Umfrage zeigt. Von einem tückischen Trick sind besonders viele User betroffen.

Berlin (dpa/tmn) - Ob Identitätsdiebstahl, Erpressungssoftware oder Betrug im Onlinehandel: Nahezu jeder zweite deutsche Internetnutzer (49 Prozent) war schon einmal Opfer von Online-Kriminalität. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des IT-Verbandes Bitkom hervor.

Den Spitzenplatz belegt dabei die Infektion des Computers mit schädlicher Software (43 Prozent). Jeder Fünfte (19 Prozent) gibt an, dass ihm Zugangsdaten zu Onlinediensten wie sozialen Netzwerken oder Online-Shops gestohlen wurden. Weitere Fälle sind der Missbrauch persönlicher Daten (18 Prozent), Betrug beim Online-Banking oder Online-Shopping (16 Prozent) sowie Beleidigungen (8 Prozent) und sexuelle Belästigung (5 Prozent). Bitkom Research hatte 1017 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt.