Zweite Liga: Unions Aufschwung kommt nicht von ungefähr

Unions Profis feiern mit ihren Fans den Aufschwung der vergangenen Wochen

Berlin.  Drei Siege in drei Spielen – der 1. FC Union hat nach seiner "kleinen Krise" (Trainer Jens Keller) den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen der Zweiten Liga wieder hergestellt. Weil die Köpenicker ihre Mängelliste abgearbeitet haben, die sich bis Ende September aufgebaut hatte.

Nebenschauplätze wie die wochenlangen Streitereien mit Schiedsrichterentscheidungen gegen Sebastian Polter finden – wenn überhaupt – nur noch am Rande statt. Schon verwertet Unions Torjäger auch wieder seine Chancen, zuletzt fünf in drei Spielen. Weil Polter sein Spiel ein wenig umgestellt hat. "Wenn ich nicht nachdenke auf dem Platz, mache ich viele Sachen instinktiv richtig. Wenn es nicht so läuft, gerate ich eher ins Grübeln, was mich träge wirken lässt", erzählte Polter, der es zwar normal findet, "dass man nachdenkt, wenn man seine Torchancen vergibt, aber vielleicht habe ich dies auch zu lange gemacht."

Hinzu kommt, dass er nicht mehr gnadenlos jeden Zweikampf sucht, auch wenn er vor allem darüber sein Spiel definiert. "In einigen Situationen bewege ich mich vom Mann weg und suche den freien Raum, um dadurch eine Situation zu kreieren", erklärte der 26-Jährige. So wie beim ersten Tor in Regensburg , "wo ich nicht auf den ersten Pfosten gehe, obwohl ich dort als Mittelstürmer zu stehen habe".

Endlich greift auch der Konkurrenzkampf

Die Szenen, in denen Polter regelwidrig agieren könnte, werden dadurch verringert. Zwar hatte er auch beim 2:0 in Regensburg wieder "ein, zwei Szenen, in denen ich am Trikot des G...

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