Zweite Liga: Union will die Alte Försterei zur Festung machen

Die Union-Profis wollen auch gegen Aufsteiger Holstein Kiel jubeln

Berlin.  Es wird voll werden am Freitagabend in der Alten Försterei. Der Heimbereich ist ausverkauft, ein untrügliches Indiz dafür, wie stark der 1. FC Union in dieser Saison interessiert. Und wie groß die Erwartungshaltung bei den Anhängern des Fußball-Zweitligisten ist. Erst recht, wenn zum Heimauftakt ein Sieg fast schon Pflicht ist.

Aufsteiger Holstein Kiel ist zu Gast (18.30 Uhr, Sky), und bei allem Respekt vor der Leistung der "Störche": Es kann nur um den Klassenerhalt gehen, während Union sich den Aufstieg in die Bundesliga auf die Fahnen geschrieben hat.

Trainer Jens Keller lässt auch gar keinen Zweifel daran, dass dem Sieg beim Top-Favoriten FC Ingolstadt (1:0) nun der zweite Dreier folgen soll. "Wir wollen von Beginn an unser Spiel durchdrücken und unser Stadion wieder zur Festung machen", sagte der Coach. Die Alte Försterei soll als Fundament für den Sprung ins Oberhaus dienen.

Kohlmann und Lenz kehren zurück

Vom Papier her eine klare Sache für die Köpenicker, doch mit Kiel ist gleich die große Unbekannte der Liga zu Gast. Nur die wenigsten dürften wissen, dass die Norddeutschen sogar einmal Deutscher Meister waren. Wilhelm II. war deutscher Kaiser, Schriftsteller Gerhart Hauptmann erhielt den Literatur-Nobelpreis und die Jungfernfahrt der Titanic endete in einer Katastrophe.

"Ich habe auch noch nie einen Schnittpunkt mit Kiel gehabt, bin noch nie dort gewesen", sagte Keller. Steven Skrzybski muss – nach seinen Erfahrungen mit Holstein Kiel befragt – auch mit dem Kopf schütteln...

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