Zweite Liga: Union-Trainer Jens Keller zündet die zweite Stufe

Jens Keller ist bereit für sein zweites Trainerjahr beim 1. FC Union

Berlin.  Für Reisen in die Zukunft ist Jens Keller nicht zu haben. Wichtig ist für den 46-Jährigen das Hier und Jetzt. Das lässt ihn bodenständig erscheinen. Zumindest gibt der Trainer des 1. FC Union sich so, darauf angesprochen, wie wichtig für ihn persönlich der Aufstieg in die Bundesliga wäre. "Ich habe Spaß an meinem Job, schaue aber nicht in die Ferne. Ich sehe zu, dass ich das Beste gebe, wie die Mannschaft in jedem Training konzentriert bin und meine Arbeit zu hundert Prozent mache", erklärt der Trainer: "Was dann dabei rauskommt, wird man sehen."

Es ist die zweite Saison, in die Keller als Verantwortlicher an der Seitenlinie beim Berliner Fußball-Zweitligisten geht. Eine Spielzeit, die gleich mit einem echten Wahrsager beim FC Ingolstadt (13 Uhr, Sky) beginnt. Für Keller "kein Problem, weil beide Mannschaften auch noch nicht hundertprozentig wissen, wo sie stehen".

Um dies Herauszufinden, ist eine Reise in die Vergangenheit nötig. Fünfeinhalb Wochen hat Keller seine Profis laufen, passen, sich kräftigen, regenerieren und in acht Testspielen siegen lassen. Anders als bei seiner ersten Vorbereitung vor einem Jahr, als sich die Spieler erst an den Coach und seine Spielidee gewöhnen mussten, wurde nun bei jeder Trainingseinheit in den vergangenen 37 Tagen klar: Keller zündet die zweite Stufe seines Aufstiegsplans . Union soll abheben, ohne abzuheben. In die Erstklassigkeit, aber mit klarem Kopf. "Die Erwartungshaltung ist deutlich höher", weiß Keller. Er kann das Einschätzen, als frühere...

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