Zweite Liga: Union-K.o. durch Neuhaus

Unions Felix Kroos ist am Boden, Düsseldorfs Siegtorschütze Florian Neuhaus obenauf

Berlin.  Jakob Busk wollte am liebsten im Boden versinken. Sofort, ohne Vorwarnung, einfach nur weg. Doch so sehr der Torwart des 1. FC Union mit hinter dem Kopf verschränkten Händen auch auf den Rasen des Düsseldorfer Stadions starrte, es wollte sich kein Loch auftun, in das er hineinspringen konnte. Auch der Trost von Fabian Schönheim mochte den Dänen keinen Deut fröhlicher stimmen. Seine Gedanken waren fast schon hörbar: Warum nur habe ich den Schuss von Florian Neuhaus durchrutschen lassen? Doch es war passiert, in der Nachspielzeit. Das 2:3 (0:1) der Köpenicker in Düsseldorf besiegelte damit auch die erste Pleite in dieser Saison.

"Diese Niederlage tut uns weh", klagte Unions Trainer Jens Keller, wohl wissend, dass er mit seinem Team nun seit drei Spielen auf einen Sieg wartet. "In der ersten Hälfte waren wir nicht im Spiel. Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen, hätten aber mit 1:0 durch Sebastian Polter in Führung gehen müssen. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Punkt verdient gewesen", so Kellers Analyse.

Fakt ist jedoch: Nach dem 2:2 in Nürnberg und dem 1:1 gegen Bielefeld gelang es den Köpenickern erneut nicht, gegen den aktuellen Zweitliga-Spitzenreiter zu gewinnen. Fakt ist ebenso, dass Union den ersten richtigen Dämpfer im Aufstiegsrennen zu Recht kassierte. Nur in der letzten halben Stunde konnte Union die Partie offen gestalten. Zu wenig für eine Mannschaft, die den Sprung in die Bundesliga zum Ziel hat.

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