Zweite Liga: Union gegen Braunschweig – alles eine Frage der Mentalität

Mit letztem Einsatz wirft sich Union-Verteidiger Christopher Trimmel (Mitte) in den Ball – so war es im Spitzenspiel Zwischen Union und Braunschweig im Mai 2016

Berlin.  Flutlicht, ein volles Stadion, zwei Mannschaften, die sich zum Ziel gesetzt haben, um den Aufstieg mitzuspielen – es sind solche Duelle wie die zwischen dem 1. FC Union und Eintracht Braunschweig, die die Zweite Liga so außergewöhnlich machen. So war es zumindest in der vergangenen Spielzeit. Zwei Mannschaften, die kräftig an die Tür zu Bundesliga klopften, mit dem besseren Ende für die Eintracht, die die Relegation erreichte.

Heute stehen sich beide Klubs erneut gegenüber (18.30 Uhr, Alte Försterei). Vom Glanz, den die Partie Anfang Mai ausgestrahlt hat, ist derzeit jedoch nur wenig zu spüren. Beide Teams suchen noch nach jener Form, die sie im Frühjahr in die Spitzenpositionen gebracht hatte. Union gegen Braunschweig, das ist Mitte September bereits ein Duell der Enttäuschten.

Denn während es die Köpenicker nicht schaffen, von Beginn an hellwach zu sein und sich immer erst in der zweiten Halbzeit berappeln , sind die Niedersachsen nicht in der Lage, eine Führung über die Zeit zu bringen. Folgerichtig finden sich die Kontrahenten nach fünf Spieltagen und jeweils drei Spielen ohne Sieg nur im Mittelfeld der Liga wieder.

Nicht einmal verloren, sondern dreimal nicht gewonnen

Für Unions Trainer Jens Keller noch kein Grund für Alarmstimmung, schließlich war die Ausbeute seiner Mannschaft in der vorigen Saison nicht besser (acht Punkte). Stattdessen verweist er auf den Gegner, der zwar noch nicht verloren hat, allerdings nur sieben Zähler aufweist. "Braunschweig hatte die ersten fünf Spie...

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