Zweite Liga: Ein Rivale für den Alleinunterhalter

Christopher Trimmel (l.) erzielt 1:0 gegen Ingolstadt

Berlin.  Ganz gelassen sitzt Christopher Trimmel auf seinem Stuhl. Sein ruhiger, österreichischer Tonfall verstärkt den Eindruck noch, dass seine innere Ausgeglichenheit nur selten ins Wanken gerät. So als wäre die Frage der Aufstellung nichts, was ihn aufregen könnte, kommt der Fußballprofi daher. In den vergangenen Jahren beim 1. FC Union war es auch so, dass Trimmel sich mitsolchen Dingen nicht beschäftigen musste, er war gesetzt.

Wenn die Berliner am Sonntag zum Zweitliga-Spitzenspiel bei Fortuna Düsseldorf antreten, wird sich daran nichts ändern (13.30 Uhr, Sky). Rechtsaußen in der Abwehr soll Trimmel (30) seinen Dienst verrichten. Mit den Selbstverständlichkeiten, der gefühlten Startelfgarantie seit der Verpflichtung 2014, dürfte es jedoch bald vorbei sein. Obwohl Trimmel gewachsen ist in all den Jahren und seine Aufgabe ohne Beanstandung erledigt. Union verfolgt große Ziele, das spürt jetzt auch er, und zwar in Form von Konkurrenz.

Tattoos sticht Trimmel jetzt sogar schon anderen

Die gab es lange nicht auf seiner Position, immerhin aber einen Ersatz suchten die Köpenicker für den fast unwahrscheinlichen Fall, dass der überaus zuverlässige Trimmel doch mal ausfällt. Der Zufall trieb Union nun einen Mann in die Arme, der allein als Ersatz viel zu schade wäre. Mit vielen Ehren wurde Atsuto Uchida (29) kürzlich präsentiert, der kleine Japaner verfügt über enorme Erfahrung in der Bundesliga und in der Champions League nach sieben Jahren bei Schalke 04. Die große Angst kommt bei Trimmel...

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