Zweite Goldmedaille: Biathletin Dahlmeier siegt auch in der Verfolgung

Zweite Goldmedaille: Biathletin Dahlmeier siegt auch in der Verfolgung

Zweites Rennen, zweite Goldmedaille: Biathletin Laura Dahlmeier (24) hat sich in Pyeongchang zur Doppel-Olympiasiegerin gekürt. Zwei Tage nach ihrem Triumph im Sprint holte sich die siebenmalige Weltmeisterin trotz eines Schießfehlers bei komplizierten Windbedingungen auch die Goldmedaille in der Verfolgung über 10 km.
Nach dem Olympiasieg von Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) am Sonntag im Männer-Sprint war es für die deutschen Biathleten bereits die dritte Goldmedaille im dritten Rennen in Südkorea. Silber holte sich mit 29,4 Sekunden Rückstand die Slowakin Anastasya Kuzmina (4 Strafrunden), Bronze ging an die Französin Anais Bescond (1/+29,6 Sekunden).
"Ich habe es noch überhaupt nicht realisiert. Es war ein richtig hartes Rennen heute, unfassbar. Meine Finger sind gerade aufgetaut. Die Schmerzen waren schlimmer als in jedem Rennen, es war abartig", sagte Dahlmeier.  
Die Partenkirchnerin ist die erste Biathletin, die gleichzeitig Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Jagdrennen ist. Auch war es noch keiner Athletin zuvor gelungen, das Olympia-Double aus Sprint und Verfolgung zu gewinnen. Dahlmeier tritt in die Fußstapfen der bislang einzigen deutschen Olympiasiegerinnen in der Verfolgung, Kati Wilhelm (2006) und Magdalena Neuner (2010).
Eine starke Leistung zeigte auch Denise Herrmann (Oberwiesenthal), die von Rang 21 aus ins Rennen gegangen war und nach zwei Strafrunden Sechste wurde (+1:19,4 Minuten). Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/3/+2:01,2) landete auf Rang 12, einen Platz dahinter kam Vanessa Hinz (Schliersee/4/+2:06,1) ins Ziel.