Zweite Chance bei Günther Jauch: Deshalb darf "WWM"-Kandidat erneut ran

teleschau
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Auf ein Neues bei "Wer wird Millionär?": Da Niklas Bayer-Eynck aus Dortmund am Montag aufgrund einer offenbar nicht ganz eindeutigen Frage bei der 125.000-Euro-Frage auf nur noch 1.000 Euro abstürzte, wird er am Freitag erneut sein Glück versuchen.

Kandidat Niklas Bayer-Eynck aus Dortmund stürzte in der Kontags-Ausgabe von "Wer wird Millionär"von 125.000 Euro auf 1.000 Euro. Doch nun bekommt er eine zweite Chance. (Bild: RTL)
Kandidat Niklas Bayer-Eynck aus Dortmund stürzte in der Kontags-Ausgabe von "Wer wird Millionär"von 125.000 Euro auf 1.000 Euro. Doch nun bekommt er eine zweite Chance. (Bild: RTL)

Man sieht sich angeblich immer zweimal im Leben. Für Kandidaten bei "Wer wird Millionär?" und den Moderator der RTL-Quizshow Günther Jauch gilt das unter normalen Umständen nicht. Nun erhält aber tatsächlich ein Kandidat eine zweite Chance auf die Million: Nachdem der Dortmunder Niklas Bayer-Eynck im großen "Zocker-Special" aufgrund einer wohl etwas schwammigen Frage zur "Vogelhochzeit" von potenziell 125.000 Euro auf vergleichsweise mickrige 1.000 Euro abgestürzt war, darf er am Freitag erneut ran: In "Wer wird Millionär? - Das große Zockerspecial - Die 2. Chance" (Freitag, 5. Februar, 20.15 Uhr, RTL) nimmt er wieder gegenüber von Günther Jauch Platz.

"Wer wird Millionär?": Leichtsinns-Drama um "einen der besten Kandidaten, die wir je hatten"

"Ich freue mich riesig, dass ich eine zweite Chance bekommen habe und danke RTL herzlich dafür", so Bayer-Eynck über die unerwartete Möglichkeit, nun doch noch richtig abzuräumen. "Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich noch einmal bei Günther Jauch von Anfang an spielen darf."

Bei folgender Frage, musste der Psychologe im Berufsförderwerk - nach Einsatz seines Zusatzjokers - die Segel streichen: "Wer ist im bekannten Volkslied 'Die Vogelhochzeit' der Bräutigam?" A: Amsel, B: Drossel, C: Fink, D: Star." Seine Wahl fiel vermeintlich fälschlicherweise auf die Amsel - doch so einfach ist es nicht ...

Amsel und Drossel - wer ist Braut, wer Bräutigam?

Denn folgender Fakt bewog RTL zur Ausnahmeentscheidung, den Kandidaten erneut einzuladen: Der entscheidenden Frage rund um das beliebte "Vogelhochzeit"-Lied lag eine allgemein bekannte Textfassung aus der 1842 veröffentlichten Sammlung "Schlesische Volkslieder mit Melodien" von Heinrich Hoffmann von Fallersleben und Ernst Richter zugrunde. Darin hieß es, die Drossel sei der Bräutigam und die Amsel die Braut.

"Wer wird Millionär?": Kandidat überrascht mit prominenter Herkunft

Jedoch existierten bereits mehr als 200 Jahre zuvor gereimte Texte, die Vogelhochzeiten thematisierten - unter anderem das Lied "Der Stigelitz". Dort bekleiden die Vögel die jeweils andere Rolle: Die Amsel ist dort der Bräutigam und die "Trossel" die Braut. Diese ältere Version sorgt nun für ein Wiedersehen von Günther Jauch und Niklas Bayer-Eynck.

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