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Zweitbester Läufer beim Heimspiel - aber Doll verballert's ...

Zweitbester Läufer beim Heimspiel - aber Doll verballert's ...
Zweitbester Läufer beim Heimspiel - aber Doll verballert's ...

Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding das Podest klar verpasst.

Hoffnungsträger Benedikt Doll erlebte 24 Tage vor WM-Beginn im Massenstart über 15 Kilometer als 15. eine Enttäuschung. Er war zweitschnellster Läufer des gesamten Feldes hinter Sieger Johannes Thingnes Bö, handelte sich am Schießstand aber fünf Strafrunden ein. (NEWS: Alles zum Biathlon)

Benedikt Doll verpasst Chance, Dominator Bö zu ärgern

Im besten Fall hätte Doll sogar Dominator Bö gefährden können, der mit drei Fehlern am Gewehr ebenfalls schwächelte. Bö holte dennoch seinen neunten Sieg im zwölften Einzelrennen, auf der Schlussrunde fing er noch seinen Landsmann Vetle Sjaastad Christiansen (2 Strafrunden/+19,3 Sekunden) ab. Den norwegischen Vierfacherfolg komplettierten Sturla Holm Lägreid (2/+35,3) und Tarjei Bö (1/+36,4).

„Die Ski waren überragend. Schade, wenn man es nicht nutzen kann“, sagte Doll in der ARD: „Fünf Fehler sind einfach zu viel, ich war nur am hinterherlaufen. Das war einfach nicht gut am Schießstand.“

Justus Strelow bester Deutscher

Bester Skijäger des Deutschen Skiverbandes (DSV) wurde vor 19.000 Zuschauern Justus Strelow auf Rang acht, der 26-Jährige holte mit nur einem Fehler sein bestes Ergebnis im Weltcup.

Roman Rees (3/+2:18,6) landete nach schlechtem Beginn auf Rang 22, David Zobel (3/+2:26,7) wurde 24. und Johannes Kühn (6/+2:49,0) kam auf Platz 27.

Die deutschen Frauen mussten in ihrem Massenstart am Sonntag als Vorsichtsmaßnahme auf Vorzeigeläuferin Denise Herrmann-Wick verzichten. Bei der WM-Generalprobe in Antholz ab Donnerstag soll sie wie Doll und Co. dann wieder dabei sein.

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