Nach zwei Titeln und Rekorden: Elendt verzichtet auf 200-m-Finale

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Nach zwei Titeln und Rekorden: Elendt verzichtet auf 200-m-Finale
Nach zwei Titeln und Rekorden: Elendt verzichtet auf 200-m-Finale

Olympiastarterin Anna Elendt hat bei der Schwimm-DM in Berlin auf ein mögliches Titel-Triple verzichtet. Nach zwei Siegen jeweils in deutscher Rekordzeit über 50 und 100 m Brust trat sie trotz Vorlaufbestzeit im 200-m-Finale am Sonntag nicht an.

Auf Elendts Nebenstrecke ging der Titel an Kim Herkle (18). Die 19-jährige Elendt war dennoch die bestimmende Figur der nationalen Titelkämpfe, auf die Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock und Kurzbahn-Weltrekordlerin Sarah Köhler wegen eines Höhentrainingslagers in Spanien verzichtet hatten.

Elendt sprintete jeweils in Rekordzeit zu Gold über 50 m (30,67) und 100 m Brust (1:06,50). Der Hauptgrund für ihre Leistungsexplosion ist der Umzug nach Austin/Texas, wo sie am College studiert und trainiert. "Vor meinem Wechsel in die USA bin ich nicht mal ansatzweise an diese Zeiten rangeschwommen", sagte die Frankfurterin.

Am Schlusstag gingen die weiteren Titel Annika Bruhn, Damian Wierling (jeweils 100 m Freistil), Ramon Klenz (200 m Lagen), Henning Mühlleitner (400 m Freistil), Peter Varjasi (50 m Freistil), Nina Kost (50 m Rücken), Björn Kammann (50 m Schmetterling), Lucas Matzerath (50 m Brust), Kathrin Demler (200 m Schmetterling) und Marlene Sandberg (800 m Freistil).

Ex-Weltmeister Marco Koch hatte am Samstag wegen Nachwirkungen einer Corona-Impfung kurzfristig auf einen Start über 200 m Brust verzichtet. "Ich bin vorige Woche geimpft worden und fühle mich nicht ganz auf der Höhe", sagte der Frankfurter.

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