Zwei Rauswürfe und weiterer Zoff: Lakers-Duell artet aus

SPORT1
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Die Los Angeles Lakers um Dennis Schröder haben nach einer hitzigen Partie in der NBA wieder die alleinige Führung in der Western Conference übernommen.

Die Lakers um ihre Superstars LeBron James und Anthony Davis setzten sich ohne große Mühe klar mit 120:102 gegen die die Houston Rockets um den wechselwilligen James Harden durch. (NBA-Saison 2020/21: Alle Spiele und Ergebnisse)

Schröder steuerte acht Punkte, sieben Assists, fünf Rebounds sowie zwei Steals und zwei Blocks bei - mit drei nur erfolgreichen bei zehn Versuchen aus dem Feld erwischte der Guard allerdings keinen guten Wurftag.

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Lakers und Rockets zoffen sich

Obwohl das Spiel recht einseitig war und die Partie mehr oder weniger zur Pause entschieden, knallte es zwischen den Spielern beider Teams.

Insgesamt gab es fünf technische Fouls, die als Hitzköpfe bekannten Markieff Morris (Lakers) und Rockets-Center DeMarcus Cousins flogen bereits in der ersten Hälfte runter.

Nachdem Rockets-Rookie Jae'Sean Tate von Morris mit dem Ellbogen umgestoßen wurde, schubste Cousins den Lakers-Forward leicht. Dieser ging daraufhin erst zu Boden, sprang dann wutentbrannt auf, stürmte auf Cousins zu und schubste diesen.

Morris und Cousins fliegen runter

Für die Aktion musste Morris vorzeitig unter die Dusche, während Cousins zunächst mit einem technischen Foul davonkam und weiterspielen durfte. (NBA-Tabellen)

"Er hat sich nur für seinen Teamkollegen eingesetzt, ich unterstütze ihn zu 100 Prozent. Er wollte nicht, dass seinem Rookie etwas passiert. Das ist bewundernswert", sagte Rockets-Coach Stephen Silas zu der Szene.

Es dauerte aber nicht lange, dann war auch für Cousins vorzeitig Schluss. Nach nur 46 Sekunden im zweiten Viertel flog der 30-Jährige mit einem Flagrant Foul 2 runter, weil er bei einem Blockversuch James am Kopf getroffen hatte.

Später kassierten auch noch P. J. Tucker und John Wall auf Seiten Houstons sowie Lakers-Guard Alex Caruso Technische Fouls.

Davis übernimmt für LeBron James

Die Superstars konzentrierten sich derweil auf das Wesentliche, vor allem Davis war von den Rockets nicht zu stoppen. Der Big Man traf fast jeden Wurf aus dem Feld und von der Linie. Am Ende war er mit 27 Punkten in 30 Einsatzminuten bester Werfer der Partie.

Da Davis übernommen hatte, konnte sich James einen für seine Verhältnisse relativ ruhigen Abend gönnen. Der viermalige MVP steuerte dennoch noch 18 Punkte, sieben Rebounds und sieben Assists zum Sieg bei.

Auf der Gegenseite war nicht der in Houston unzufriedene Harden (20 Punkte), sondern Center Christian Wood mit 23 Zählern bester Scorer der Rockets, die mit drei Siegen nach acht Spielen nur auf Rang 13 im Westen liegen.