Zwei von drei Deutschen glauben an die Liebe auf den ersten Blick

Mehr als zwei Drittel der Deutschen glauben an die Liebe auf den ersten Blick. Dabei verlieben sich Männer leichter als Frauen und Katholiken leichter als Protestanten

Mehr als zwei Drittel der Deutschen glauben an die Liebe auf den ersten Blick. Dabei verlieben sich Männer leichter als Frauen und Katholiken leichter als Protestanten, wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov am Freitag in Köln mitteilte. Demnach sind es nicht zuvorderst sexuelle Attribute, die das Herz der Deutschen höher schlagen lassen: Vielmehr finden Männer das Gesicht, Frauen die Augen am anziehendsten.

Wie repräsentative Umfragen der Demoskopen weiter ergaben, fühlen sich vier von fünf Deutschen glücklich in ihrer Beziehung. 72 Prozent gaben an, dass ihr Partner oder ihre Partnerin die Liebe ihres Lebens sei. Allerdings sind 34 Prozent der Partner schon mindestens einmal in einer Beziehung fremd gegangen.

Der Altersunterschied zwischen den Partnern beträgt im Durchschnitt 5,8 Jahre. Ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen die Deutschen zunehmend früher - Frauen mit durchschnittlich 17,1 Jahren, Männer mit 17,4 Jahren. Im Lauf ihres Lebens kommen die Deutschen durchschnittlich auf fünf Sexualpartner.

Das Ende einer Beziehung geht nach Einschätzung vieler Befragter von der Frau aus: 48 Prozent der Frauen und 31 Prozent der Männer zeigten sich überzeugt, dass normalerweise die Frau eine Beziehung beendet. Und ist die Beziehung vorbei, besteht bei rund der Hälfte der Deutschen auch tatsächlich kein Kontakt mehr zur Ex-Partnerin oder zum Ex-Partner.

Für die Erhebungen befragte YouGov insgesamt 12.000 Menschen. Die Repräsentativumfragen sind Grundlage für ein Buch zum Thema Liebe.