Zwei der 17 entführten Nordamerikaner in Haiti freigelassen

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Protest gegen Zunahme der Geiselnahmen in Haiti (AFP/Richard PIERRIN)

Zwei der 17 im Oktober in Haiti entführten Nordamerikaner sind von den Geiselnehmern auf freien Fuß gesetzt worden. Die Freigelassenen seien "sicher" und "frohgemut" und würden versorgt, erklärte am Sonntag die christliche Organisation Christian Aid Ministries, der die Entführten angehören. Zu Identität und Alter der Freigelassenen sowie zum Grund der Freilassung machte die Organisation keine Angaben. Es könnten nur "eingeschränkte Informationen" herausgegeben werden, teilte sie mit.

 Bei den 17 von einer kriminellen Bande verschleppten Nordamerikanern handelt es sich um Missionare und deren Familienangehörige. Unter den Entführten waren nach früheren Angaben von Christian Aid Ministries fünf Minderjährige im Alter zwischen acht Monaten und 15 Jahren. 16 der Entführten haben demnach die US-Staatsbürgerschaft, einer ist Kanadier.

 Die 17 Nordamerikaner waren Mitte Oktober von der berüchtigten Bande 400 Mawozo nahe der Hauptstadt Port-au-Prince entführt worden. Bandenboss Wilson Joseph forderte wenig später in einem Webvideo ein Lösegeld von 17 Million Dollar (15 Millionen Euro). Er drohte mit der Ermordung der Geiseln, sollte das Lösegeld nicht gezahlt werden.

Video: Entführte Missionare auf Haiti: Gang fordert 17 Millionen US-Dollar Lösegeld

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