Zwölf Jahre nach der Krise: EU-Kommission beendet Überwachung Griechenlands

Die finanzpolitische Überwachung Griechenlands durch die Europäische Kommission soll im August eingestellt werden. Diese Regelung war 2010 eingeführt worden, um in dem seinerzeit von einer Finanzkrise heimgesuchten Land die Umsetzung von Reformen zu beaufsichtigen.

Der griechische Finanzminister Christos Staikouras sagte: „Es ist abgeschlossen - zusammen mit der Rückzahlung der IWF-Kredite und der Aufhebung der Kapitalbeschränkungen. Es war ein schwieriges Kapitel für Griechenland, das 2010 begann. Griechenland kehrt zur Normalität zurück und hat im Euroraum keine Ausnahmestellung mehr. Die Entscheidung der Eurogruppe erkennt die großen Opfer der griechischen Gesellschaft und die Wirtschaftsreformen der jetzigen Regierung an."

„Neue Ära der Unabhängigkeit"

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis nannte das Ende der finanzpolitischen Überwachung einen wichtigen nationalen Erfolg, es schließe sich jetzt ein schmerzhafter Kreis, der zwölf Jahre Bestand gehabt habe. Nun beginne eine neue Ära der Unabhängigkeit, so Mitsotakis.

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