Zverev im Eiltempo ins Viertelfinale

Zverev im Eiltempo ins Viertelfinale
Zverev im Eiltempo ins Viertelfinale

Nach gerade mal 40-minütiger Kurzarbeit hat Alexander Zverev beim Tennis-Masters in Madrid das Viertelfinale erreicht.

Der Olympiasieger profitierte in seinem Match gegen Lorenzo Musetti von den Oberschenkelproblemen des Italieners, der beim Stand von 6:3, 1:0 für Zverev aufgab. Nächster Gegner des deutschen Spitzenspielers ist der an Nummer acht gesetzte Kanadier Felix Auger-Aliassime.

Die ersten sechs Spiele zwischen Zverev und Musetti boten attraktives Tennis, beide brachten ihre Aufschlagspiele souverän durch und lieferten sich einige sehenswerte Ballwechsel. Als Zverev dann das Break zum 4:3 gelang, kam ein Bruch in Musettis Spiel. Die Grundschläge waren nicht mehr so präzise, der Aufschlag nicht mehr so verlässlich, sodass Zverev den 20-jährigen Italiener gehörig unter Druck setzen konnte.

Musetti mit Problemen am Oberschenkel

Nach dem ersten Satz nahm Musetti eine Auszeit, in der er sich am linken Oberschenkel behandeln ließ. Als Zverev dann sein Aufschlagspiel zum 1:0 im zweiten Durchgang praktisch ohne Gegenwehr durchgebracht hatte, ging Musetti zum vorzeitigen Handschlag ans Netz.

Durch den kurzfristigen Ausfall des zweimaligen Wimbledonsiegers Andy Murray (Großbritannien) hatte zuvor auch der Weltranglistenerste Novak Djokovic kampflos das Viertelfinale erreicht. Murray verzichtete wegen Krankheit auf das prestigeträchtige Achtelfinale gegen Djokovic, der in der Runde der besten Acht auf den an Nummer zwölf gesetzten Polen Hubert Hurkacz trifft.

Murray schlug in Madrid mit einer Wildcard der Veranstalter auf. In den ersten beiden Runden hatte der Olympiasieger von London 2012 und Rio 2016 zunächst den Österreicher Dominic Thiem und danach den Kanadier Dennis Shapovalov aus dem Turnier geworfen.

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