Zuzug: Diese Gemeinden in Brandenburg sind am stärksten gewachsen

Einige Gemeinden im Umland von Berlin haben besonders hohe Zuwächse. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich.

Berlin.  Wie die Grafik zeigt sind die Gemeinden, deren Einwohnerzahl seit 1990 am stärksten gestiegen ist: Borkwalde (Potsdam-Mittelmark), Berkholz-Meyenburg (Uckermark), Mixdorf (Oder-Spree), Dallgow-Döberitz (Havelland) und Hoppegarten (Märkisch-Oderland). Allerdings sind die Gründe für das Wachstum dieser Gemeinden keinesfalls einheitlich.

Trügerische Zahlen: So wuchs Borkwalde mit 382,1 Prozent zwar in den vergangenen 27 Jahren am meisten, allerdings wohnten hier 1990 auch nur 392 Einwohner, so dass sich auch ein vergleichsweise kleiner Zustrom an neuen Einwohnern prozentual sofort bemerkbar macht. In Borkwalde entstand auf 35 Hektar eine Siedlung farbenfroher Holzhäuser, sie ist die größte zusammenhängende Holzhaussiedlung Deutschlands. Dieses Alleinstellungsmerkmal ist sicherlich ein Grund für das Wachstum des kleinen Orts in Potsdam-Mittelmark. Berkholz-Meyenburg in der Uckermark wiederum liegt ganz in der Nähe des Rohöltanklagers der PCK Raffinerie GmbH nahe Schwedt/Oder. Im Ort gibt es eine Reihe von Industriebetrieben und dementsprechend Arbeitsplätze.

Windpark: Mixdorf im Landkreis Oder-Spree wuchs zwischen 1993 und 1994 um satte 94,8 Prozent, oder, in absoluten Zahlen, von 389 auf 634 Einwohner. Das starke Wachstum der Gemeinde hielt bis 1999 an, danach war die Einwohnerzahl leicht rückläufig. "Windenergienutzung" Oderland-Spree, Eignungsgebiet 61. Direkt angrenzend an den Park wurde eine Fläche als ein Eignungsgebiet für einen Windpark ausgew...

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