Zuschauer-Streit: Hoffnung für bayerische Profiklubs

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Zuschauer-Streit: Hoffnung für bayerische Profiklubs
Zuschauer-Streit: Hoffnung für bayerische Profiklubs

Die bayerischen Profiklubs dürfen sich Hoffnung auf eine Lockerung der umstrittenen Corona-Regeln für Zuschauer im Freistaat machen. Innenminister Joachim Herrmann sagte am Wochenende bei einer Veranstaltung des Handball-Erstligisten HC Erlangen, bei einer Kabinettssitzung am Dienstag werde sich Bayern dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom 10. August anschließen.

“Auf Grundlage” dessen, was die MPK empfohlen habe, werde nun auch Bayern “rangehen und sagen: 5000 sind dann auf jeden Fall zulässig. Und über die 5000 hinaus 50 Prozent”, sagte Herrmann. In der Nürnberger Arena, in der neben dem HC Erlangen auch die Nürnberg Ice Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga (ausgewählte Spieler der PENNY DEL LIVE im TV auf SPORT1) spielen, “wären wir damit auf jeden Fall bei über 6000 Zuschauern”, ergänzte er.

Die MPK hatte am 10. August beschlossen, dass Arenen und Hallen bis zur Hälfte ausgelastet werden dürfen, dass bis zu 5000 Besuchern allerdings keine Beschränkungen gelten sollen. Bayern hatte dies als einziges Bundesland nicht übernommen. Am vergangenen Freitag hatten daraufhin die Vertreter von 16 bayerischen Profiklubs aus Basketball, Eishockey und Handball die Staatsregierung bei einer Pressekonferenz stark kritisiert.



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