Zurück zu den Wurzeln: Stade de Suisse wird in Stadion Wankdorf umbenannt

Zurück zu den Wurzeln: Stade de Suisse wird in Stadion Wankdorf umbenannt

Der schweizerische Fußball-Erstligist Young Boys Bern hat sein altehrwürdiges Wankdorf-Stadion wieder zurück, zumindest die Namensrechte. Wie der 13-malige Meister am Dienstag mitteilte, wird das Stade de Suisse ab der Saison 2020/21 Stadion Wankdorf heißen. Das Stade de Suisse war 2001 nach dem Abriss des alten Stadion Wankdorf erbaut worden. 2005 fand das erste Spiel in der neuen Arena statt.
Möglich gemacht wurde die Namensänderung durch eine Stadionpartnerschaft mit dem Biotechnologie-Unternehmen CSL Behring. Der Vertrag läuft über fünf Jahre, mit der Option auf weitere fünf Jahre.
"Wir freuen uns sehr, mit CSL Behring einen starken und innovativen Stadionpartner präsentieren zu können. Besonders freut es uns, dass der langjährige Wunsch der YB-Fans, den Namen Wankdorf in der Stadionbezeichnung wiederzufinden, erfüllt werden kann", sagte Hanspeter Kienberger, Präsident des Young-Boys-Verwaltungsrats: "Es spricht für CSL Behring, dass der neue Stadionpartner bewusst auf seine Namensgebung verzichtet und stattdessen als Patronatsträger auftritt."
Berühmt wurde und ist das Stadion Wankdorf vor allem durch das WM-Endspiel 1954 zwischen Deutschland und Ungarn, das Helmut Rahn mit seinem legendären Treffer zum 3:2 entschied - der größte Moment der deutschen Fußball-Geschichte. Gegen die übermächtigen Ungarn, die vier Jahre lang kein Spiel verloren hatten, lag Deutschland nach acht Minuten 0:2 zurück und war in einer epischen Schlacht zurückzukommen.