Zurück zum BVB? Das sagt Hitzfeld

Reinhard Franke
Ottmar Hitzfeld kritisiert die Transferpolitik von Borussia Dortmund

Ottmar Hitzfeld wird nicht zu Borussia Dortmund zurückkehren. Weder als Trainer noch in einer anderen Funktion.

"Es gibt keinen Kontakt zu den Verantwortlichen. Meine Karriere habe ich 2014 wohl überlegt und richtigerweise beendet und das habe ich auch so mit meiner Familie besprochen", sagte der 68-Jährige, der mit dem BVB und dem FC Bayern die Champions League gewann, im Gespräch mit SPORT1.

Hitzfelds letztes Engagement war als Nationaltrainer in der Schweiz. "Ich werde nicht mehr auf die Bank zurückkehren. Das ist definitv, egal für welchen Verein."

Einige Medien hatten zuvor eine Rückkehr von Hitzfeld zum BVB ins Spiel gebracht, ähnlich wie das Modell der Bayern mit Jupp Heynckes.

 

Auch kein "Supervisor"

Auch die Variante als "Supervisor", als Beobachter, der die Arbeit eines Trainers unterstützend begleitet, ist für Hitzfeld kein Thema.

"Das schließe ich ebenfalls aus, es ist kein Thema für mich. Es ist eine Ehre für mich, wenn mein Name genannt wird, aber die Entscheidung in diesem Punkt ist schon lange gefallen."

Zuvor hatte Rekordnationalspieler und TV-Experte Lothar Matthäus Hitzfeld als "Kurzzeit-Retter" ins Spiel gebracht.

 

Dortmunds Trainer Peter Bosz steht nach dem Aus in der Champions League unter Druck. Vor dem Revierderby zu Hause gegen Schalke 04 spitzt sich die Situation beim BVB zu.

"Man muss Geduld haben mit Peter Bosz, er ist ein neuer Trainer mit einem neuen Konzept", so Hitzfeld. "Nach wie vor hat man gute Chancen in der Meisterschaft. Natürlich ist das jetzt eine kleine Krise, aber aus der kann man auch gestärkt hervorgehen. Die Verantwortlichen müssen Ruhe bewahren."

Im Video: Schmelzer verteidigt Bosz