Zurück zu „alten Tugenden“: Der Lidl-Chef erklärt, mit welcher Taktik der Discounter Aldi in die Knie zwingen will

Christoph Damm
aldi nord

Die Kunden sind längst nicht mehr nur über den Preis in die Läden zu ziehen. Immer wichtiger wird den Konsumenten auch das Ambiente in den Supermärkten und Discountern.

Kein Wunder also, dass der Einkauf mittlerweile in schicken Geschäften stattfinden muss: Obst und Gemüse attraktiv angerichtet, gemütliches Holz an den Wänden, helle Fliesen auf dem Boden und viel, viel Licht.

Selbst Aldi kam an dem Trend nicht vorbei und baut alte Filialen um, beziehungsweise eröffnet neue bereits mit diesem Design. Es liegt nicht nur daran, dass die Discounter im laufenden Jahr an Marktaneilen zulegen können, nachdem das Pendel in den vergangenen Jahren in Richtung der Supermärkte wie Edeka oder Rewe ausgeschlagen hatte.

Discounter gewinnen Marktanteile zurück

Das kam überraschend: Denn in Zeiten von niedriger Arbeitslosenquote im Land achten die Konsumenten in erster Linie auf die Qualität und nicht auf den Preis — dadurch stießen die Discounter an ihre Grenzen. Auch sie haben daher ihr Angebot erweitert und einen Hauch Luxus in ihre Filialen geholt: Champagner, Gänsebrust oder Trüffel-Pasta — allesamt Produkte, die man im ersten Moment nicht mit Aldi oder Lidl in Verbindung bringt.

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