Zukunftsort: Wie der Senat sich die Nachnutzung von Tegel vorstellt

So stellt sich der Zeichner und Illustrator Tim Dinter die Nutzung vor

Hans Gerber und die Studenten der Beuth Hochschule warten darauf, dass der Flughafen Tegel geschlossen wird. 12.000 junge Menschen studieren auf dem Weddinger Campus, der nur für die Hälfte ausgelegt ist. "Seit 2012 müssen wir improvisieren", sagte der Vizepräsident der zweitgrößten Technischen Hochschule der Stadt, die nach dem Ende des Flugbetriebes das Terminalgebäude beziehen soll.

"Viele Projekte sind seitdem auf Pause", sagte Gerber. "Je länger das dauert, desto mehr verlieren wir Konkurrenzfähigkeit", beschreibt der Professor das Dilemma der Hochschule, die als wissenschaftlicher Anker-Nutzer den Kern des in Tegel geplanten Technologieparks bilden soll. In Wedding gebe es nicht die Nähe zu Unternehmen, die die Fachhochschüler für eine praxisnahe Ausbildung brauchen.

Beuth Hochschule wartet auf Teilumzug nach Tegel

Um die Nöte der Beuth Hochschule deutlich zu machen und den Nutzen einer Tegel-Schließung für die Stadt zu unterstreichen, tagte der rot-rot-grüne Senat am Dienstag in Wedding. Am Tag, nachdem sich nun auch die Berliner CDU für das Offenhalten von Tegel ausgesprochen hat, kam der Termin für den Regierenden Bürgermeister Michael Müller und seine Senatoren gelegen, auch wenn sie in der Sache keine neuen Argumente vorbrachten. Sie appellierten aber an die Bürger, sich nicht vom Ärger über den BER oder den Senat leiten zu lassen, sondern tatsächlich über die Zukunft von Tegel zu entscheiden.

"Es war gut, einen Eindruck davon zu kriegen, was Beuth braucht", sagte Müll...

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