Zukunft von Nizza-Angreifer Mario Balotelli ungewiss: Berater Mino Raiola als "Lügner" bezeichnet

Mario Balotelli und Olympique Marseille sind sich wohl bereits einig. Da aber Mino Raiola angeblich auf seine Provison pocht, stocken die Transferverhandlungen.

Während die Zukunft Mario Balotellis von OGC Nizza weiter unklar ist, hat die französische Tageszeitung L'Equipe die Aussagen von Spielerberater Mino Raiola hinsichtlich der Transferverhandlungen mit Olympique Marseille als "Lügen" bezeichnet.

Dem Bericht zufolge soll der Berater scharf darauf sein, dass der italienische Nationalspieler noch im Sommertransferfenster den Klub wechselt, schließlich würde ihm damit eine Provision zustehen.

OM mit Balotelli bereits einig?

Marseille soll sich dem Bericht zufolge mit dem Angreifer bereits einig sein, will dem Berater dessen Provision allerdings nicht zahlen.

Bereits im Juni war OM in Person von Klub-Boss Alexandre Mialhe an Balotelli herangetreten, da Raiola dessen Verfügbarkeit bereits im März öffentlich bekanntgegeben hatte.

Balotelli wartet offenbar auf PSG-Interesse

Die zehn Millionen Euro, die Raiola dem Bericht zufolge den Franzosen als Preis für den 27-Jährigen nannte, plus die Gehalts- und Provisionsforderungen ergeben allerdings einen Betrag, den OM nicht bezahlen kann.

Derzeit befindet sich Balotelli mit Nizza mitten in der Saisonvorbereitung. Seinen Teamkollegen soll der Italiener angeblich zuletzt gesagt haben, dass er auf ein Interesse seitens Paris Saint-Germain warte, um einen Last-Minute-Transfer zu vollziehen, schreibt L'Equipe abschließend.