Zugverkehr auf Rheintalbahn wegen technischer Störung mehrere Tage lahmgelegt

Bahnreisende müssen im Südwesten womöglich noch länger mit Beeinträchtigungen durch die Sperrung der Rheintalstrecke zwischen Rastatt und Baden-Baden rechnen. Die Reparaturarbeiten dauern laut Medienberichten vermutlich noch bis September an

Eine technische Störung auf der Strecke der Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden hat den Zugverkehr lahmgelegt. In dem Bereich sind Gleise abgesackt, weshalb die Strecke gesperrt wurde, wie ein Bahnsprecher am Sonntag in Berlin sagte. Die Sperrung soll voraussichtlich "mindestens über eine bis zwei Wochen" andauern.

Bahnreisende mussten demnach massive Einschränkungen in Kauf nehmen. Wegen zahlreicher gestrandeter Fahrgäste stellte das Unternehmen in der Nacht zum Sonntag in Karlsruhe und Offenburg Hotelzüge bereit.

Fernverkehrszüge enden wegen der Streckensperrung in Baden-Baden beziehungsweise Rastatt. Zwischen den beiden Städten wurde ein Busnotverkehr eingerichtet. Internationale Züge von und nach Paris fahren nicht über Straßburg und Karlsruhe, sondern halten ersatzweise in Saarbrücken und Mannheim.

Die genaue Ursache der Gleisabsenkung war noch unklar. Der betroffene Gleisabschnitt liege über dem Rastatter Tunnel, sagte ein Bahnsprecher. Es handelt sich um einen im Bau befindlichen Eisenbahntunnel auf der Strecke von Karlsruhe nach Basel.

Die Bahn arbeitete an einem Ersatzkonzept für die kommenden Tage. Der behelfsmäßige Fahrplan sollte ab Sonntagabend über die DB-Informationskanäle und dann auch schnellstmöglich über die Buchungssysteme verfügbar sein.