Zucks Kunstschuss hievt Braunschweig aus dem Keller

Eintracht Braunschweig gelang nach vier sieglosen Spielen der Befreiungsschlag

Eintracht Braunschweig hat sich mit dem ersten Dreier nach vier sieglosen Spielen aus dem Tabellenkeller der 2. Bundesliga katapultiert.

Das Team von Torsten Lieberknecht setzte sich am Montagabend mit 2:0 (0:0) beim FC Ingolstadt durch und kletterte auf Platz neun, nur drei Punkte hinter dem FCI.

Lieberknecht: "Glück ist zurück"

"Wir haben uns heute das geholt, was wir in den letzten Spielen nicht bekommen haben", sagte Lieberknecht bei Sky. "Das Glück ist ein Stück weit zurückgekommen. Wir wissen aber auch, dass wir weitere Punkte benötigen, um von unten wegzukommen."

Die Schanzer kassierten durch die erste Niederlage seit sieben Spielen einen herben Dämpfer im Aufstiegsrennen. Der Rückstand auf den 1. FC Nürnberg auf dem Relegationsplatz drei beträgt fünf Punkte. (DATENCENTER: Die Tabelle)

"Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir waren spielbestimmend und klar überlegen, hatten die besseren Torchanchen", sagte Leitl am Sky-Mikrofon: "Meine Mannschaft tut mir unglaublich leid. Aber ich bin felsenfest überzeugt, dass wir das wegstecken."

Zucks Seitfallzieher entscheidet Partie

Suleiman Abdullahi (65.) und Hendrick Zuck (76.) mit einem artistischen Seitfallzieher sorgten für die Entscheidung zugunsten der Braunschweiger. (DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse)


Die 8714 Zuschauer erlebten eine muntere Anfangsphase. Schon nach 37 Sekunden schoss Ingolstadts Hauke Wahl den Ball knapp am linken Pfosten vorbei, drei Minuten später schlenzte Salim Khelifi den Ball auf der Gegenseite über das Tor.

Fejzic zeigt klasse Reflex gegen Cohen

Nach dem ausgeglichenen Beginn übernahmen die Gastgeber immer mehr die Spielkontrolle. Almog Cohen hatte in der 33. Minute die Führung auf dem Fuß, Eintracht-Torwart Jasmin Fejzic parierte den Volleyschuss aus acht Metern Entfernung jedoch glänzend.

Nach dem Seitenwechsel schnürten die Schanzer die Gäste immer mehr an deren Strafraum ein. Wie aus dem Nichts stellte Braunschweig das Spiel auf den Kopf: Erst traf Abdullahi nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, kurz darauf sorgte Zuck artistisch im Fallen für die Entscheidung.