Zu anzüglich: Eiskunstlauf-Paar ändert seine Choreografie

Die Olympischen Winterspiele 2018 haben begonnen und die Sportler stellen sich langsam auf die Wettkämpfe ein. Die kanadischen Eiskunstläufer Scott Moir und Tessa Virtue verkündeten zum Auftakt eine Änderung in ihrem Programm. Der Grund: Eine Pose ihrer Choreografie sei “zu anzüglich” gewesen.

Die Eiskunstläufer starten am frühen Montag (Bild-Copyright: Koji Sasahara/AP Photo)

Das kanadischen Eiskunstläufer-Paar Scott Moir und Tessa Virtue ist für extravagante Shows auf dem Eis bekannt. Bei den olympischen Winterspielen wollen die beiden einen “Moulin Rouge”-Tanz
darbieten und dazu in die Rollen der Hauptdarsteller des Films schlüpfen.

Ihre Choreografie präsentierten sie bereits bei den Canadian Skating Nationals in diesem Jahr. Beim Sichten der Aufzeichnungen wurde den Sportlern aber klar, dass eine Hebefigur möglicherweise doch zu aufreizend für die breite Masse sein könnte.

“Wollten Statement setzen”

Das Nachrichtenportal Toronto Star nannte die Hebefigur nach dem Auftritt “schlüpfrig” woraufhin
Scott Moir und Tessa Virtue sich erklärten. “Wir wollten ein neuartiges Statement setzen, und wenn
das bedeutet, dass wir eine gewisse Provokanz oder Sexualität oder Düsternis oder ein
zeitgenössisches Gefühl einbringen, haben wir die Mission augenscheinlich erfüllt”, so Virtue bei den kanadischen Championships in Vancouver.

Trotzdem haben sich die Eiskunstläufer nun dazu entschieden, ihre Hebefigur für die Olympischen
Winterspiele noch einmal zu verändern. Dabei soll Virtue nur für einen kurzen Moment auf die
Schultern von Moir springen, um dann erst ein Bein zu senken und wieder auf das Eis zu gleiten. “Wir hoffen, diese Position passt besser”, sagte Tessa Virtue dem Toronto Star.