Zoff ums Handtuch! Federer legt sich mit Schiri an

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Zoff ums Handtuch! Federer legt sich mit Schiri an
Zoff ums Handtuch! Federer legt sich mit Schiri an

Roger Federer hatte Redebedarf!

Der Schweizer hat sich in seinem 6:2, 2:6, 7:6 (7:4), 6:2-Sieg in der zweiten Runde der French Open gegen Marin Cilic eine minutenlange Diskussion mit dem Stuhlschiedsrichter Emmanuel Joseph geliefert.

Was war passiert?

Beim Stand von 3:1 für Cilic und Aufschlag des Kroaten ermahnte Schiri Joseph Federer, nachdem dieser nochmals zu seinem Handtuch gelaufen war, während Cilic schon zum Aufschlag bereitstand.

Der Maestro konnte die mahnenden Worte des Stuhlschiedsrichters nicht nachvollziehen und war sich offensichtlich keiner Schuld bewusst. Während der Diskussion schilderte Federer relativ ruhig seine Sicht der Dinge und stützte dabei zeitweise seinen linken Arm auf die Netzkante.

Während der minutenlangen Unterbrechung versuchte sich Cilic mit Lockerungsübungen auf Temperatur zu halten.

"Bin ich zu langsam?", fragte Federer schließlich seinen Kontrahenten, der aber offenbar kein großes Interesse hatte, sich in die Diskussion einzumischen. Laut Regel gibt der Aufschläger das Tempo vor, wenn er bereit ist, zu servieren, muss auch der Returnspieler bereit sein. Bei der Regelauslegung herrscht allerdings üblicherweise ein gewisser Ermessensspielraum.

Das Thema war nach der langen Diskussion aber noch nicht abgehakt. Beim Stand von 2:5 aus seiner Sicht fragte Federer bei eigenem Aufschlag Richtung Schiedsrichter, warum Cilic jetzt keine Verwarnung kassiere, obwohl er fertig sei.

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