Zlatan Ibrahimovic verrät: "Zwölf Stunden am Tag im Bett"

Mit 35 Jahren zog sich Ibrahimovic einen Kreuzbandriss zu. Jetzt hofft der Schwede auf ein erfolgreiches Comeback.

Zlatan Ibrahimovic von Manchester United zog sich mit 35 Jahren einen Kreuzbandriss zu. Was für viele das Karriereende bedeutet hätte, stachelt den Stürmer nur weiter an.

"Aufgeben ist keine Option", sagt Ibrahimovic im Interview mit Volvo. Der Schwede steht kurz vor seinem Comeback für die Red Devils: "Ich bin darauf fokussiert, besser und stärker zurückzukehren. Das ist mein Ziel und es wird passieren. Es gibt keine andere Möglichkeit."

Mit einer derartigen Entschlossenheit war der Stürmer aber nicht immer gewappnet: "Die Gedanken haben sich in meinem Kopf gedreht. Was geht hier vor? Ich bin 35 Jahre alt, was kann ich tun? Was bringt die Zukunft? Anstatt mich wie immer auf ein Ding zu konzentrieren, waren da auf einmal jede Menge Gedanken."

Ibrahimovic "wie paralysiert"

Ibrahimovic, der sich phasenweise "wie paralysiert" fühlte, musste sich sammeln: "Ich bin so weit gekommen und werde zu meinen Bedingungen aufhören, nicht zu denen von jemand anderem. Ich habe neue Narben. Das sind Erinnerungen fürs Leben. Ich werde nie vergessen, was passiert ist."

Nach seiner schweren Verletzung pausierte Ibrahimovic bisher rund sieben Monate: "Ich erinnere mich daran, wie ich Krücken gebraucht habe. Ich lag zwölf Stunden am Tag im Bett. [...] Ich hatte zuvor immer viel trainiert. Harte Arbeit gibt dir immer etwas zurück, das ist meine Philosophie."

"Zum Frühstück hatte ich Schweden"

Der Schwede sagt: "Zum Frühstück hatte ich Schweden. Zum Mittagessen Europa. Zum Abendessen habe ich die Welt übernommen. Das war mein Plan und das ist genau das, was passiert ist." Die Pläne sind nicht kleiner geworden: "Viele Menschen verstehen das Level nicht, auf dem ich bin."

Auch nach seiner Rückkehr wolle er nicht den "durchschnittlichen Joe aus dem Büro bekämpfen." Ibrahimovic hat ganz andere Ziele: "Ich habe mich mit Adriano, Hernan Crespo, Lionel Messi oder Ronaldinho verglichen. Man fragt nicht nach Respekt, man fordert Respekt."