Zlatan Ibrahimovic: Schwedischen Medien haben Teilschuld am Aus für die WM

Der Superstar von LA Galaxy kokettierte mit einem Comeback für die Nationalelf. Dass es dazu nicht kam, lastet er auch den Medien an.

Zlatan Ibrahimovic hat den schwedischen Medien eine Teilschuld an seiner Nicht-Berücksichtigung für den WM-Kader gegeben. Der Superstar von Los Angeles Galaxy war nach der EM 2016 aus der Nationalmannschaft Schwedens zurückgetreten. 

"Die Medien sagen, das Nationalteam ist ohne mich besser. Also glaube ich ihnen auch", sagte der 35-Jährige bei einer Presserunde in Los Angeles. Nach der geglückten WM-Qualifikation war lange Zeit über ein mögliches Comeback des 116-maligen Nationalspielers diskutiert worden, welchem Nationaltrainer Janne Andersson aber eine Absage erteilte.

Zlatan Ibrahimovic: Schweden wird Weltmeister

Die verbreitete Meinung, sein Comeback wäre zu Lasten des Teamgefüges gegangen, teilt Ibrahimovic nicht und verweist auf seine Karrierestationen bei Juventus Turin, den beiden Mailänder Klubs, dem FC Barcelona, Paris Saint-Germain und Manchester United: "Wie hätte ich ohne Kollektivsinn in all diesen Teams spielen können?"

Ibrahimovic glaubt, dass er mit seiner Persönlichkeit nicht der schwedischen Norm entspreche: "Ich habe keinen typisch schwedischen Namen. Ich habe nicht die typisch schwedische Einstellung, verhalte mich nicht wie ein typischer Schwede."

Für die WM ist er aber auch ohne seine Beteiligung zuversichtlich: "Meine Vision ist sehr positiv. Wir holen den Titel."