Zitadelle Spandau: Die Rauschebärte von ZZ Top vereinen Generationen

Immer schön synchron: Bassist Dusty Hill (l.) und der Gitarrist Billy Gibbons von ZZ Top

Sie sind ja inzwischen schon so etwas wie Stammgäste in Berlin. Jahr für Jahr kommen die texanischen Rauschebärte ZZ Top zum "Citadel Music Festival" in die Zitadelle Spandau. Und so konstant wie die Tournee-Lust der drei Endsechziger ist auch ihre Bühnenshow. Keine Experimente. Bluesrock der bodenständigen Art. Bass, Gitarre, Schlagzeug. Punkt. Und jedes Mal überraschen sie zudem mit einer Vorgruppe, die ihnen persönlich am Herzen liegt.

Diesmal sind es die kalifornischen Red Devils, die sich Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre einen guten Blues-Namen erspielt hatten, bevor sie sich 1994 wieder auflösten. Legendär war 1992 ihre Session-Zusammenarbeit mit Mick Jagger. Die Aufnahmen von Blues-Klassikern aus Rick Rubins Studio gelten zwar bis heute als niemals offiziell veröffentlicht, sind aber auf dem unter Fans sehr gefragten Bootleg "Mick Jagger & The Red Devils" erschienen.

Nun haben sich die Red Devils nahezu in Originalbesetzung wieder vereinigt und reisen mit ZZ Top durch Europa. Den Platz des inzwischen gestorbenen Frontmanns Lester Butler hat der holländische Sänger und Bluesharp-Spieler Pieter van der Pluijm übernommen. Mit ihrem ungeschliffenen, rohen, treibenden Großstadtblues wärmen die Red Devils nun am Dienstagabend in der mit geschätzten 7000 wohlgestimmten Fans gefüllten Zitadelle auf die texanischen Boogie-Bärte ein.

Und kurz nach 20 Uhr entern die Rauschebärte Gitarrist Billy Gibbons und Bassist Dusty Hill und der nahezu bartlose Schlagzeuger Frank Beard i...

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