Legende! Zipser huldigt Nowitzki

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Legende! Zipser huldigt Nowitzki
Legende! Zipser huldigt Nowitzki

Dirk Nowitzki gehört in seiner Wahlheimat USA zu den größten Legenden des Sports - und hat dennoch nie vergessen, woher er kommt.

Diese Lobeshymne auf Deutschlands Basketball-Weltstar stimmte dessen früherer Teamkollege Paul Zipser im Gespräch mit DAZN an. „Dirk ist dort drüben noch mehr eine Legende als hier in Deutschland“, sagte Zipser: „Basketball hat da einfach einen ganz anderen Stellenwert.“

Um in den USA unter den großen Namen genannt zu werden, "gehört schon etwas Riesiges dazu. In Amerika, egal, wo man da ist, jeder kennt ihn und liebt ihn. In Deutschland kennt man ihn einfach und nennt ihn mit anderen Sportlegenden wie Becker und Schumacher."

Als Jagla denn Nowitzki machte

Während ihrer gemeinsamen Zeit in der deutschen Nationalmannschaft habe es eine ähnliche Euphorie um Nowitzki auch in Asien gegeben, berichtete Zipser: "Zum Beispiel in Japan, da haben immer 500 Leute vor dem Hotel gewartet, weil die wussten, dass Dirk Nowitzki kommt. Ich glaube, die kannten keinen anderen Spieler außer ihn."

Um die Situation etwas zu entzerren, sei ein Nowitzki-Double zum Einsatz gekommen.

„Jan Jagla, der ja dieselbe Statur hatte und auch so lange, blonde Haare, dem haben wir dann meistens einen Hut aufgesetzt und ihn vorne aus dem Bus rausgeschickt“, sagte Zipser: „Da sind dann schon mal 300 Fans hinterhergelaufen, die dachten, das ist Dirk.“

„Er hat uns als Mannschaft stark gemacht“

Trotz seiner exponierten Stellung als Weltstar des Sports sei Nowitzki immer ein bodenständiger Kumpeltyp geblieben. "Er hat immer den jungen Sportlern in Dallas, aber auch den deutschen Spielern in der NBA versucht anzubieten, sich bei ihm zu melden", sagte Zipser: "Das ist schon eine geile Sicherheit, die man da geschenkt bekommt. Allein mit dem Angebot: Ich bin für dich da, wenn irgendwas ist, dann ruf einfach kurz durch."

Nowitzki habe auch nie ein Einzelzimmer oder im Bus einen besonderen Platz gefordert: „Er war einer von uns, und das hat uns als Mannschaft auch stark gemacht, dass er so ist wie er ist.“

Lediglich "Manieren am Essenstisch hatte er nicht so drauf. In Ruhe konnte man eigentlich nie essen", erzählte Zipser: "Wenn man sich was am Buffet geholt hat, dann ist er eigentlich immer an einem vorbeigelaufen, hat einem am Ohr gezogen oder irgendwie auf den Hinterkopf gehauen."

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