Zigarettenpause von Passagierin verursacht Chaos auf Flughafen

Eine Boeing 787 auf dem Auckland International Airport. (Archivbild: Getty Images)

Auf dem Flughafen von Auckland in Neuseeland wollte ein weiblicher Fluggast vor dem Boarding nur noch einmal eine Zigarette rauchen. Dafür musste die Frau das Gate verlassen. Als sie wieder zurückkam, konnte sie ohne erneute Kontrolle die Security-Leute passieren.

Als das Bodenpersonal entdeckte, dass die Frau ohne neuerlichen Sicherheitscheck in das Terminal gekommen war, brach Chaos aus. Denn nun mussten sämtliche Passagiere – auch die von anderen Flügen – zurück und die langwierige Prozedur des Sicherheitschecks abermals über sich ergehen lassen. Nach der Devise: Wenn eine Person sich vorbeimogeln kann, können das theoretisch auch weitere.

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Wie das Online-Portal „stuff.co.nz“ berichtet, dauerte die Wiederholung der Kontrolle zwei Stunden – und das, nachdem es zuvor wegen starkem Nebel ohnehin schon Verzögerungen gegeben hatte. Die Sicherheitslücke ist nun Gegenstand einer Untersuchung. Am Flughafen von Auckland wolle man herausfinden, wie es einem Passagier möglich war, die Security zu umgehen.


Ein Sprecher der „Aviation Security“ (Avsec), die für die Sicherheit am Flughafen verantwortlich ist, sagte: „Der Zwischenfall wurde schnell an die Avsec weitergeleitet und alle Dienststellen haben die Frau schnell ausfindig gemacht.“

Die Reisende, die den Tumult mit ihrer Zigarettenpause ausgelöst hatte, soll sich gegenüber einem Sicherheitsbediensteten ahnungslos gegeben haben. Sie habe nicht gewusst, dass sie ein zweites Mal durch den Security-Check müsse, da sie ja schon zuvor abgetastet worden sei.

Der Sprecher von Avsec sagte weiterhin: „Obwohl es bei diesem Vorfall keine bösen Absichten gab, hat die Sicherheitslücke viele Passagiere behindert und zu verspäteten Flügen geführt.“