Zeitraffer-Video: Frau beweist Mann, was Muttersein wirklich heißt

(Image via Facebook/Gemma Chalmers)

Während ihr Mann morgens zur Arbeit fährt, bleibt die in Teilzeit arbeitende Mutter ab und an zu Hause und kümmert sich um ihr Kleinkind. Trotzdem musste sie sich immer wieder anhören, dass es daheim “nichts zu tun“ gibt. Irgendwann hatte sie es satt und zeigte ihrem Partner dieses Zeitraffer-Video.

Irgendwann ist Gemma Chalmers einfach der Kragen geplatzt angesichts der Vorwürfe ihres Mannes, sie würde ja den ganzen Tag sowieso nichts machen und nur zu Hause rumhängen. Dass sich die junge Frau neben der Hausarbeit auch noch um ein Kleinkind kümmern muss, reichte ihrem Mann offensichtlich nicht. Und so überlegte sich die Mutter, die übrigens auch in Teilzeit arbeitet, wie sie ihrem Partner ihren tatsächlichen Tagesablauf veranschaulichen könnte.

Sie nahm also ihren 12-Stunden-Tag einfach per Video auf und machte daraus einen achtminütigen Zeitraffer-Film. Dazu schrieb sie bei Facebook: “So Mr. Jones, ab jetzt kein ‘Genieße deinen freien Tag‘ oder ‘Was hast du den ganzen Tag über gemacht?‘ mehr, denn die Antwort ist … ich war den ganzen Tag eine Mama“.

Und nicht nur das, denn in dieser Funktion ist Gemma Chalmers wie alle Eltern, die auf ihre Kinder aufpassen, noch so viel mehr: “eine Reinigungskraft, eine Fahrerin, eine Köchin, eine Geschichtenerzählerin, eine Krankenschwester, eine Spielgefährtin, ein Kleinkind-Wrestling-Coach, eine Lehrerin, eine künstlerische Leiterin, eine Töpfchen-Trainerin“ und und und.

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Ach ja: Bevor sie die Aufnahme startete, habe sie noch zerdeppertes Geschirr weggeräumt, die Spülmaschine geleert, ihrem Sohn Frühstück gemacht, geduscht und sich und ihr Kind angezogen.

81.000 Mal wurde das Facebook-Video bereits aufgerufen, mit dem Gemma Chalmers eine Lanze für alle Mütter bricht. Und die bedanken sich in den Kommentaren für das Video, das ein realistisches Abbild ihres Alltags ist.

Eine schreibt: “Brillant! Ich bin an ‘freien Tagen‘ oft erledigter, als wenn ich zur Arbeit gehe.“ Und eine andere: “Verdammte Männer! Gut, dass du diesen Film gemacht hast, um ihm zu zeigen, wie viel Arbeit das Muttersein mit sich bringt.“