Zehntausende wollen zu Benedikt in den Petersdom

Der Petersdom in Rom hat erneut die Pforten für Besucher und Gläubige geöffnet, die sich vom emeritierten Papst Benedikt verabschieden wollen. Bereits ab 5.00 Uhr kamen die ersten Leute in den Dom.

Benedikts Privatsekretär Georg Gänswein sprach Mitte Dezember über die Herausforderungen, denen sich Joseph Ratzinger als Pontifex gegenübersah, aber von Skandalen wollte der Kurienerzbischof nicht sprechen.

Kurienerzbischof Georg Gänswein, Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI.: "Das Wort Skandal ist ein bisschen stark, aber es stimmt, dass es während des Pontifikats viele Probleme gab, intern mit den Vatileaks und der Bank. Das war nicht das erste und nicht das letzte Mal, aber es ist offensichtlich, dass der Teufel, wie Papst Franziskus sagen würde, nicht schläft, und immer versuchen wird, dort zuzuschlagen, wo es am meisten wehtut."

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Die Trauerfeier für den am Silvestertag verstorbenen Benedikt XVI. findet am Donnerstag statt.

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Am Montag hatte die vatikanische Gendarmerie rund 65.000 Besucher gezählt, die das Gotteshaus betraten und an dem öffentlich aufgebahrten Benedikt vorbeigingen.

Benedikt war am Samstagmorgen im Alter von 95 Jahren gestorben. Danach wurde er in der Kapelle des Vatikan-Klosters Mater Ecclesiae, in dem er nach dem Rücktritt als Papst im Jahr 2013 fast zehn Jahre lang gelebt hatte, aufgebahrt. Freunde und frühere Weggefährten kamen dort zum Leichnam, auch Benedikts Nachfolger Franziskus war dort.