Zehn Tage vor WM-Start: Personalprobleme bei DHB-Frauen

SID
Zehn Tage vor WM-Start: Personalprobleme bei DHB-Frauen

Die deutschen Handballerinnen gehen mit Personalproblemen in die heiße Phase der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Zehn Tage vor dem Turnierauftakt gegen Kamerun sind etliche Spielerinnen angeschlagen, darunter auch Kapitänin Anna Loerper (Muskelfaserriss in der Wade) und Rückraumspielerin Xenia Smits (Fingerbruch an Nichtwurfhand).
"Viele Spielerinnen können nur sehr eingeschränkt trainieren", sagte Bundestrainer Michael Biegler auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Leverkusen, wo sich die Mannschaft des Deutschen Handballbundes zurzeit auf die WM vorbereitet. Dennoch sei er "entspannt", denn es sei "keine Spielerin dabei, der wir nicht zutrauen, es in dem Zeitrahmen zu schaffen. Wir kämpfen um jede Spielerin."
Für Spielmacherin Loerper dürfte die Generalprobe am Samstag (17.00 Uhr/Sport1) in Dresden gegen Island und tags zuvor in Bratislava gegen die Slowakei wohl noch nicht infrage kommen. Sie äußerte sich aber optimistisch, zum WM-Start wieder fit zu sein. "Man spürt die Vorfreude im Team. Es knistert", sagte Loerper.
Biegler kündigte an, für die letzten beiden Testspiele unterschiedliche Aufgebote zu benennen. Bis am Vorabend des Turnierauftakts muss er dann aus dem 28-köpfigen Aufgebot einen Kader mit maximal 16 Spielerinnen benennen, im Laufe des Wettbewerbs dürfen dann noch zwei Feldspielerinnen und eine Torhüterin nachnominiert werden.