Zehn Dinge, die Meghan Markle als Royal nicht mehr tun darf

Nachdem Sie ein vollwertiges Mitglied der britischen Familie geworden ist, muss Meghan Markle sich an die Reglen des Buckingham Palace halten. [Bild: Getty]

Sie hat bereits die Hollywood Hills gegen ein malerisches Cottage auf dem Gelände des Kensington Palace eingetauscht, aber seit sie den Ehering am Finger hat, wird sich Meghan Markles neues royales Leben um Welten davon unterscheiden, wie sie aufwuchs.

Am 19. Mai haben Millionen Schaulustige rund um den Globus dabei zugesehen, wie die ehemalige Schauspielerin Prinz Harry in der St. George’s Chapel in Windsor geheiratet hat.

Und auch wenn die Zeremonie und die darauffolgenden Programmpunkte reibungslos verlaufen sind, können keine öffentlichen Verpflichtungen oder offiziellen Fotoshootings die 36-Jährige auf ihr Leben als Royal vorbereiten.

Seit der Verlobung des Paares hat Meghan kontinuierlich daran gearbeitet, ihre royale Garderobe zu optimieren und ihren Knicks zu perfektionieren, aber als frischgebackene Herzogin von Sussex gibt es ein ganzes Buch mit Regeln vom Buckingham Palace, an die sie sich halten muss.

Von Selfies mit Bürgern bis zum Händchenhalten mit Prinz Harry – hier sind die Dinge, die Meghan nicht mehr tun darf, seit sie ein vollwertiges Mitglied der königlichen Familie geworden ist.

1. Die sozialen Medien nutzen

Kurz nach Meghan Markles Verlobung mit Prinz Harry löschte die 36-Jährige alle ihre Social Media Accounts. Bevor sie ihren künftigen Ehemann kennenlernte, hatte die ehemalige Schauspielerin mit 1,9 Millionen Followern auf Instagram und 350.000 Twitter-Anhängern eine ziemlich beeindruckende Fangemeinde.

Aber nur wenige Monate, nachdem sie mit Harry zusammengekommen war, deutete Meghan an, dass die Dinge zwischen dem Paar ernster wurden. Die 36-Jährige schloss nach drei erfolgreichen Jahren ihren persönlichen Blog „The Tig“, der sehr beliebt war.

Nur wenige Wochen, nachdem sie ein Paar wurden, schloss Meghan Markle ihren persönlichen Blog. [Bild: The Tig]

In einem Dankesbrief schrieb die Schauspielerin: „Nach beinahe drei wundervollen Jahren des Abenteuers mit euch ist es an der Zeit, mich von The Tig zu verabschieden. Ihr habt meine Tage besser gemacht und diese Erfahrung mit so viel Freude erfüllt.“

Sie fuhr fort: „Findet auch weiterhin diese Tig-Momente des Entdeckens, behaltet euer Lachen und geht Risiken ein und seid selbst der Wandel, den ihr in der Welt sehen wollt. Und vor allem, vergesst nie, was ihr Wert seid – wie ich euch immer und immer wieder gesagt habe: du, mein geliebter Freund, du bist genug. Danke für alles.“

Von nun an werden die Frischvermählten die offiziellen Social Media Accounts mit dem Rest der königlichen Familie teilen. Derzeit kann sich die Öffentlichkeit über den offiziellen Twitter- und Instagram-Account des Kensington Palace über die aktuellsten Pläne des Paares informieren.

2. Selfies mit Bürgern machen

Wenn Sie bei royalen Terminen auf fahnenschwingende Menschenmengen trifft, könnte es für Mitglieder der Königsfamilie verlockend sein, mit den Bürgern zu interagieren, aber leider verstößt das gegen das königliche Protokoll.


Meghan lernt jetzt schon die Grenzen des royalen Lebens kennen und sagte gegenüber einem Paar, das sie in Nottingham um ein Selfie bat: „Wir dürfen keine Selfies machen.”

Und Meghan lernt bereits die Grenzen des royalen Lebens kennen, denn sie musste bei einer ihrer ersten royalen Verpflichtungen ein Paar enttäuschen, das die ehemalige Schauspielerin um ein Foto mit ihr gebeten hatte.


Öffentliche Bekanntmachung Kurz nach einem Abstecher in die @crownbarbelfast war dies der Moment, als Meghan Markle das Privileg hatte, meine Hand zu schütteln. Und ganz offensichtlich bin ich ein großer Fan.

Aber bei ihrer ersten Reise nach Belfast war die 36-jährige mehr als glücklich, für einige Fotos zu posieren, während Fans mit iPhones mit der angehenden Royal sprachen.

Es ist Mitgliedern der königlichen Familie laut Protokoll nicht gestattet, Selfies mit Bürgern zu machen. [Bild: Getty]

Ein junger Mann schaffte es 2014, ein schnelles Selfie mit der Queen zu machen – sehr zum Entsetzen des Gefolges Ihrer Majestät.

3. Autogramme geben

Meghan ist es wahrscheinlich wegen ihrer Schauspielkarriere und ihrer Kalligrafie-Arbeit in der Vergangenheit gewöhnt, Autogramme zu geben, aber es ist ihr nicht länger erlaubt, royalen Fans Autogramme zu geben.

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge trugen sich bei einem Besuch im Botanischen Garten von Singapur am 11. September 2012 ins Gästebuch ein. [Bild: Getty]

Wegen der Fälschungsgefahr dürfen Familienmitglieder nichts unterschreiben, es sei denn, es handelt sich um ein offizielles Dokument – wie zum Beispiel eine Heiratsurkunde.

Meghan Markle darf keine Autogramme mehr geben, wenn sie ein Mitglied der königlichen Familie ist. [Bild: Getty]

Aber 2011 brach Prinz Charles die uralte Regel und gab den Opfern der Flutkatastrophe von Cornwall ein Autogramm.

4. Öffentliche Liebesbeweise

Seit die Nachricht ihrer Verlobung die Runde machte, haben sich Harry und Meghan nicht zurückgenommen und waren bei offiziellen Anlässen weiterhin recht intim miteinander.

Aber von nun an werden sich die Frischvermählten wohl den royalen Vorschriften beugen müssen. Auch wenn es keine offizielle Regel ist, so werden Mitglieder der royalen Familie Berichten zufolge trotzdem dazu angehalten, den Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit gering zu halten.

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge werden so gut wie nie beim Austausch von Zärtlichkeiten fotografiert, aber das Paar machte dieses Jahr am St. Patrick’s Day mit einer süßen Umarmung Schlagzeilen. [Bild: Getty]

Die königliche Etikette-Expertin Myka Meier sagte „People”: „Meghan und Prinz Harry händchenhaltend bei einer royalen Verpflichtung ist ein erfrischender, moderner Ansatz der neuen Rolle beider als Paar und als Repräsentanten der Königsfamilie.“

Es ist zum Beispiel selten, dass die Öffentlichkeit den Herzog und die Herzogin von Cambridge Händchen halten sieht. Das erste Mal, dass sie offiziell küssend fotografiert wurden, war an ihrem Hochzeitstag 2011 auf dem Balkon des Buckingham Palace und seitdem haben sie bei öffentlichen Terminen so gut wie nie Händchen gehalten.

Prinz Harry und Meghan Markle dagegen werden nur selten fotografiert, ohne dass sie Händchen halten. [Bild: Getty]

Harry und Meghan dagegen haben einen entspannteren Umgang entwickelt und streichen sich oft gegenseitig über den Rücken oder halten bei öffentlichen Spaziergängen Händchen.

Obwohl es natürlich wichtig ist, zu bedenken, dass Harry derzeit auf Platz sechs der Thronfolge steht, weshalb es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass er jemals König wird. Deshalb könnte das Paar etwas mehr Freiheiten in Bezug auf die royalen Reglen haben.

5. Ausübung des Stimmrechts

Auch wenn dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, wird es laut der offiziellen Webseite des britischen Parlaments als „verfassungswidrig“ angesehen, wenn Queen Elizabeth II. wählt. Deshalb ist es extrem unwahrscheinlich, dass andere hochrangige Mitglieder der Königsfamilie ihre Stimmen bei allgemeinen Wahlen abgeben.

Nach der Hochzeit wird Meghan die britische Staatsbürgerschaft beantragen, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie bei künftigen Wahlen in Großbritannien ihre Stimme abgeben wird.

6. Das Tragen auffälligen Nagellacks

Seit ihrer Verlobung mit Prinz Harry hat sich Meghan aufgrund des königlichen Protokolls für eine perlmuttfarbene Maniküre entschieden. Die Herzogin von Cambridge und Ihre Majestät tragen zum Beispiel ausschließlich Essies Farbton „Ballet Slippers“.

Laut der Webseite des Beautyunternehmens bat der Friseur der Queen 1989 in einem Brief um eine Flasche Nagellack, die er als „die einzige Farbe, die Ihre Majestät tragen würde“ bezeichnete.

Bevor Meghan Markle Prinz Harry kennenlernte, trug sie zu Veranstaltungen auf dem roten Teppich regelmäßig farbigen Nagellack. [Bild: Getty]

Und als Resultat der Vorliebe im Buckingham Palace werden in den Vereinigten Staaten jede Stunde 30 Flaschen dieses Farbtons verkauft.

Wir fragen uns, ob Meghan diesen sich von ihrer neuen Schwägerin schon mal ausgeborgt hat…

7. Das Tragen übergroßer Accessoires

Nur wenige Monate nach der Verlobung des Paares hat es Meghan geschafft, ihren Status in der Modewelt zu festigen. Von den ausverkauften Strathberry-Taschen, die bei öffentlichen Auftritten fest mit ihrem Arm verbunden scheinen bis zum typisch unordentlichen Dutt – die künftige Royal ist Traditionen bisher eher aus dem Weg gegangen.

Meghan war das erste Mitglied der Familie, das royale Traditionen ignorierte und bei einem öffentlichen Termin eine Cross-Body-Handtasche trug. Ach ja, und diese war erneut eine ziemlich stylische von Strathberry… [Bild: Getty]

Aber als Mitglied des royalen Clans muss die 36-Jährige wahrscheinlich ihre Vorliebe für trendige Accessoires aufgeben.

Egal ob eine öffentliche Verpflichtung oder eine royale Reise, die Herzogin von Cambridge wird selten ohne Clutch unter dem Arm abgelichtet. [Bild: Getty]

Wenn die Herzogin von Cambridge sich unter das Volk mischt, sieht man sie selten ohne Clutch. Egal ob ihr Lieblingsstück von Mulberry oder eine von LK Bennet – eine ihrer Hände ist immer belegt.

Warum, fragen Sie? Nun ja, eine Mini-Clutch dabei zu haben, ermöglicht es weiblichen Mitgliedern der Königsfamilie auf subtile Art, Handschütteln mit Bürgern zu vermeiden, wenn sie dies nicht tun wollen.

Prinzessin Diana nannte ihre Mini-Clutches „Cleavage Bags”. [Bild: Getty]

Es ist ein modischer Trick, den Prinzessin Diana zuerst anwendete, um ihren Auschnitt zu bedecken“, erklärte Anya Hindmarch 2009 dem „Telegraph“. „Wir lachten immer, wenn wir die kleinen Satin-Cluchtes designten, die sie ‚Dekolleté Taschen‘ nannte, weil sie damit ihren Ausschnitt verdecken konnte, wenn sie aus dem Auto ausstieg.“

8. Den Mantel in der Öffentlichkeit ausziehen

Es gibt tatsächlich einen Grund, warum Herzogin Kate so viele Mäntel im Kleiderschrank hat (abgesehen davon, dass sie sehr schick sind).

Beim Abendessen mit den norwegischen Royals Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit während ihrer Skandinavienreise behielt die 36-Jährige ihren Dolce und Gabbana Mantel geschlossen.

Die Herzogin von Cambridge behielt während des Mittagessens mit Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit ihren Mantel an. [Bild: Getty]

Laut mehreren Quellen hat das mit einer veralteten Regel der royalen Etikette zu tun.

Als Folge ihres Status‘ gilt es für die Herzogin von Cambridge als „nicht ladylike“, ihre Jacke in der Öffentlichkeit auszuziehen. Und sollte die 36-Jährige eine Schicht ausziehen müssen, so muss sie sich zuerst der Aufmerksamkeit der Kameras entziehen.

Diese inoffizielle Regel wird natürlich auch für Meghan gelten. Aber zum Glück hat sie so wie ihre Schwägerin eine Vorliebe für Sentaler-Outfits.

9. Auf Strumpfhosen verzichten

Es ist gegen die royale Etikette für weibliche Mitglieder der Familie, keine Strumpfhose zu tragen. Selbst wenn Kate in einem Midi-Rock oder knielangen Kleid fotografiert wird, wird die 36-Jährige immer Strumpfhosen darunter tragen.

In den Sommermonaten wechselt die Royal einfach zu einer hautfarbenen.

Bislang hat Meghan trotz ihrer regelbrechenden Garderobe auf alles verzichtet außer auf knielange Röcke und bodenlange Schnitte.

10. Mit überschlagenen Beinen zu sitzen

Auch wenn dies keine offizielle Regel ist, wird die Herzogin von Cambridge so gut wie nie mit überschlagenen Beinen fotografiert.

Die Herzogin von Cambridge saß am 11. September 2012 im sogenannten „Duchess Slant“ (auf deutsch: Herzogin-Neigung/Schräge). [Bild: Getty]

Laut „Hello!“ wird weiblichen Mitgliedern der Königsfamilie empfohlen, im „Duchess Slant“ zu sitzen, wobei die Knie und Knöchel zusammengehalten werden.

Prinzessin Diana sitzt am 11. Februar 1992 vor dem Taj Mahal in der „Duchess Slant“-Pose. [Bild: Getty]

Prinzessin Diana war berühmt für diese Pose, wenn wie öffentliche Auftritte hatte.

Danielle Fowler