Zahl der Toten nach heftigem Regen in Japan auf mindestens sechs gestiegen

Nach sintflutartigem Regen im Süden Japans ist die Zahl der Toten weiter gestiegen: Nach Regierungsangaben wurden mindestens sechs Leichen geborgen, über 20 Menschen galten noch als vermisst. Die Behörden warnten vor weiterem Regen und Erdrutschen

Nach sintflutartigem Regen im Süden Japans ist die Zahl der Toten weiter gestiegen: Wie die Regierung am Freitag mitteilte, wurden mindestens sechs Todesopfer geborgen, mehr als 20 Menschen galten noch als vermisst. Die Behörden warnten, der Regen werde noch mindestens bis Samstagmorgen andauern. Auch drohten weitere Erdrutsche.

In Teilen von Kyushu, der südlichsten von Japans vier Hauptinseln, war in der Nacht zum Donnerstag der bisher heftigste Regen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gefallen und hatte für zahlreiche Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Straßen und Häuser wurden weggeschwemmt, hunderttausende Bewohner wurden zum Verlassen ihrer Häuser aufgerufen. In einigen Gebieten fiel binnen 24 Stunden so viel Niederschlag wie sonst im ganzen Regen-Monat Juli und dem halben August.

Nach Angaben des Rundfunksenders NHK waren rund 1100 Menschen am Freitag weiter von der Außenwelt abgeschnitten. Die Regierung entsandte 12.000 Polizisten, Soldaten und Feuerwehrleute, um die Bergungsarbeiten zu unterstützen. Am Donnerstag wurden demnach mehr als 520 Menschen gerettet, am Freitag mindestens 15 weitere Eingeschlossene.