Zahl der Todesopfer nach Schüssen in kalifornischem Tanzclub auf elf gestiegen

Nach den Schüssen in einem Tanzclub im kalifornischen Monterey Park ist die Zahl der Todesopfer auf elf gestiegen. Wie das behandelnde Krankenhaus in Los Angeles am Montag mitteilte, starb ein schwer verletztes Opfer in der Klinik. Nähere Angaben zur Identität des oder der Toten wurden zunächst nicht gemacht.

Ein 72-jähriger Mann asiatischer Abstammung hatte am Samstagabend im Tanzclub Star Dance Studio in Monterey Park im Großraum Los Angeles das Feuer eröffnet. Das Blutbad in dem mehrheitlich von Asiaten bewohnten Ort ereignete sich während der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest.

Der Angreifer drang anschließend in einen weiteren Tanzclub ein, dort konnte ein Mitarbeiter ihm seine Schusswaffe entreißen. Der 72-Jährige flüchtete und nahm sich später in einem Lieferwagen das Leben, als Polizisten ihn festnehmen wollten.

Sein Motiv war auch am Montag unklar. Medienberichten zufolge hatte er in der Vergangenheit regelmäßig den Tanzclub besucht, in dem er am Samstag um sich schoss. Er soll dort auch seine frühere Frau kennengelernt haben.

fs/gt