Zahl der Todesopfer nach Hauseinsturz in Florida auf 16 gestiegen

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Rettungskräfte am Unglücksort

Nach dem Teileinsturz eines Hochhauses in Florida ist die Zahl der Toten auf 16 gestiegen. Zuletzt wurden in den Trümmern des Gebäudes in der Stadt Surfside vier weitere Leichen geborgen, wie die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava, am Mittwoch sagte. Knapp eine Woche nach der Katastrophe werden demnach weiterhin noch 147 Menschen vermisst. Es wird deswegen befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch stark ansteigen wird.

Das zwölfstöckige Wohngebäude Champlain Towers nördlich von Miami Beach war vor einer Woche mitten in der Nacht teilweise eingestürzt. Einige Bewohner konnten sich noch über die Treppen in Sicherheit bringen oder wurden von Balkonen gerettet. Es wird aber befürchtet, dass viele weitere von dem Einsturz im Schlaf überrascht wurden. Unklar ist nach wie vor, wie viele Menschen sich zum Unglückszeitpunkt genau in dem Gebäude aufhielten.

Die genaue Ursache für den Teileinsturz ist unbekannt. Ein Gutachten hatte aber bereits 2018 "große strukturelle Schäden" an dem 1981 fertiggestellten Gebäude festgestellt. US-Präsident Joe Biden wird am Donnerstag gemeinsam mit seiner Ehefrau Jill nach Surfside reisen, um sich ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe zu machen.

fs/jes

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