Zahl der Passagiere im zweiten Corona-Feriensommer verdoppelt

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Parkende Flugzeuge (AFP/Ludovic MARIN)

Deutschlands Flughäfen haben ein positives Fazit des zweiten Feriensommers mit der Corona-Pandemie gezogen. In der Sommerferienzeit vom 19. Juni bis zum 12. September hätten 28,6 Millionen Reisende einen deutschen Airport als Start- oder Zielpunkt genutzt, 14,9 Millionen mehr als im vergangenen Sommer, wie der Flughafenverband ADV am Samstag mitteilte. Im Vergleich zum Sommer 2019 waren es allerdings nur halb so viele (52 Prozent).

Der Verband rechnet mit weiter stabilen Passagierzahlen: "Positiv ist, dass die Reisenachfrage nach dem Ferienende nicht signifikant zurückgeht. Anhand der Buchungszahlen ist davon auszugehen, dass sich das aktuell gute Niveau im Oktober fortsetzt", erklärte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Mit dem Ende der Urlaubszeit komme auch die Geschäftsreisenachfrage wieder zurück.

Beisel betonte, trotz der zeitaufwendigen Corona-Hygienemaßnahmen seien drei von vier Starts pünktlich gewesen. Auch kurzfristige Flugstreichungen etwa aufgrund von Nachfrageeinbrüchen durch veränderte Reisebeschränkungen gebe es kaum noch. "Die Flugpläne sind wieder stabil."

Der Verband klagte, die deutschen Flughäfen stünden wirtschaftlich auch weiterhin "mit dem Rücken zur Wand". Mit nur der Hälfte des Passagierniveaus von 2019 seien sie noch weit von einem wirtschaftlichen Betrieb entfernt.

Wie im Vorjahr würden sie auch 2021 mit einem Milliardenverlust abschließen. "Die Luftverkehrswirtschaft war die erste Branche, die von der Pandemie getroffen wurde und sie wird die letzte sein, die die Krise verlassen wird", erklärte Beisel.

ilo/ju

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