Zahl der Opioid-Überdosen in den USA steigt um 30 Prozent

Die US-Behörden sind alarmiert über eine rasante Zunahme der Überdosen an Opioiden. Die Zahl der Krankenhaus-Einlieferungen wegen einer Überdosis an Drogen wie Heroin, Fentanyl und Schmerzmitteln schnellte um 30 Prozent in die Höhe

Die US-Behörden sind alarmiert über eine rasante Zunahme der Überdosen an Opioiden. Die Zahl der Krankenhaus-Einlieferungen wegen einer Überdosis an Drogen wie Heroin, Fentanyl und verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln schnellte zwischen 2016 und 2017 um 30 Prozent in die Höhe, wie die US-Gesundheitsbehörde CDC am Dienstag berichtete.

Betroffen sind nach den Worten von CDC-Chefin Anne Schuchat Männer wie Frauen gleichermaßen sowie alle Altersgruppen. Die Opioid-Krise breite sich in sämtlichen Regionen der Vereinigten Staaten aus. Schuchat sprach von einer "rasch fortschreitenden Epidemie".

Dem Bericht zufolge kamen zwischen Juli 2016 und September 2017 insgesamt 142.557 Menschen mit einer mutmaßlichen Opioid-Überdosis in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Zwischen dem dritten Quartal 2016 und dem dritten Quartal des Folgejahres nahm die Zahl um 30 Prozent zu.

Am stärksten war der Anstieg in den Staaten des Mittleren Westens mit einer Zunahme von 69,7 Prozent), gefolgt vom Westen der USA mit plus 40,3 Prozent.