Zahl der Hitzetoten in Japan steigt weiter

Japan leidet weiter unter extremer Hitze. In vielen Teilen des Landes warnt die nationale Wetterbehörde vor einer „lebensbedrohlichen Lage.“

Die Hitzewelle begann vor rund zwei Wochen. Seither sind mehr als 40 Menschen in Folge von Temperaturen bis fast 40 Grad gestorben. Mehrere Tausend wurden in Krankenhäusern behandelt. Vor allem alte Menschen, aber auch Kinder sind betroffen.

Besonders in den Millionenmetropolen Japans wird die Sommerhitze Jahr für Jahr zur größeren Gefahr. Schuld sind vor allem die steigende Masse an Beton, Stahl und Asphalt, der Schwund an Grün- und Wasserflächen und Autoabgase.

Die Hitzewelle könnte laut Meteorologen noch bis Ende Juli anhalten. Sie erfasste das Land kurz nachdem rund 220 Menschen im Westen Japans bei Überflutungen und Erdrutschen in Folge von Unwettern ums Leben gekommen waren.