Zahl der Covid-19-Todesfälle in Großbritannien überschreitet Schwelle von 150.000

·Lesedauer: 1 Min.
Großflächige Corona-Hinweise in London (AFP/JUSTIN TALLIS)

Die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Großbritannien hat am Samstag die Schwelle von 150.000 überschritten. Es seien innerhalb von 24 Stunden 313 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, teilte die Regierung mit. Damit starben seit Beginn der Pandemie im Königreich 150.057 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Virus. Premierminister Boris Johnson sprach von einem "furchtbaren Preis", den das Land zahle.

Johnson veröffentlichte eine Reaktion im Online-Dienst Twitter, in denen er den Angehörigen der Covid-19-Toten sein Mitgefühl versicherte. In einer auf schwarzen Trauer-Hintergrund gelegten Botschaft schrieb er, dass der Tod jedes einzelnen Gestorbenen ein "immenser Verlust für die betroffenen Familien und Freunde und Gemeinschaften" bedeute. "Das Coronavirus lässt unser Land einen furchtbaren Preis zahlen."

Die Regierung vermeldete am Samstag zudem 146.390 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Dies ist weniger als der in der vergangenen Woche registrierte Höchststand von mehr als 200.000 Neuinfektionen.

Großbritannien kämpft derzeit mit einer durch die hochansteckende Omikron-Variante getriebenen neuen Corona-Welle. Auch wenn die Zahlen der Todesfälle und der Covid-19-Patienten, die beatmet werden müssen, dabei relativ stabil blieben, ist es zu einer Überlastung britischer Kliniken gekommen. Viele Krankenhausmitarbeiter fallen aus, weil sie sich wegen einer Corona-Infektion oder als Kontaktpersonen isolieren müssen - es fehlt deshalb vielerorts an Personal. Um den Betrieb in den Kliniken aufrecht zu halten, hat Johnson Soldaten zur Hilfe geholt.

jes

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.