Zahl der 34f-Fondsvermittler steigt deutlich

Geschlossene Investmentvermögen sind schon lange kein Verkaufsrenner mehr. Das (Shenzhen: 002421.SZ - Nachrichten) schlägt sich auch in der aktuellen DIHK-Statistik nieder. Die Zahl der 34f-Fondsvermittler hingegen wächst weiter.

Die Zahl der Finanzanlagenvermittler gemäß Paragraf 34f Gewerbeordnung (GewO), die Provisionen annehmen dürfen, nimmt weiter zu. Während im letzten Winterquartal 2016 und im ersten Quartal des laufenden Jahres die Zuwachsraten rückläufig waren, hat die Zahl der sogenannten 34fler im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zu den vergangenen sechs Monaten deutlich zugelegt. In der ersten Jahreshälfte 2017 erhielten 325 Vermittler eine 34f-Zulassung. Derzeit gibt es somit in Deutschland nun 37.554 Finanzanlagenvermittler. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) hervor.

Kein Interesse mehr an Geschlossenen Investments

Was angesichts der aktuellen Statistiken auffällt: Zwar wurden im vergangenen Quartal noch acht zusätzlichen Beratern die Erlaubnis zum Vertrieb von Geschlossenen Investmentvermögen erteilt. Doch das Interesse von Finanzanlagenvermittlern an den sogenannten AIF ist seit mehr als einem Jahr rückläufig. Heute gibt es rund 100 Vermittler mit der entsprechenden Erlaubnis weniger als vor einem Jahr.

Honorarberatung bleibt ein Nischenprodukt

Der Trend – weg von geschlossenen, hin zu offenen Fonds – ist in der Honorarberatung nicht in diesem Ausmaß zu beobachten. Die Zahl der entsprechenden 34f-Lizenzen ist seit langem stabil – allerdings auf niedrigem Niveau.

Denn Honorarberatung bleibt in Deutschland nach wie vor ein Nischenprodukt. Von den insgesamt 37.711 registrierten Finanzanlagenvermittlern und -beratern bieten gerade einmal  157 Berater ihre Dienste gegen Honorar und ohne Produkt-Provisionen an.

Allerdings bleibt die Nische ein Wachstumssegment. Zwischen Juli 2016 und Juli (Shenzhen: 002342.SZ - Nachrichten) 2017 haben 36 neue Honorarberater eine 34h-Erlaubnis erhalten. Das ist ein Zuwachs von fast 30 Prozent innerhalb eines Jahres. Die neuen Honorarberater haben ebenso wie die bereits registrierten Vermittler die Erlaubnis, offene Investmentfonds zu vermitteln. 47 Berater dürfen auch geschlossene Fonds und 20 Berater können Vermögensanlagen vermitteln.

Fazit: Der Markt wächst, von einer Ausnahme abgesehen, nämlich den geschlossenen Investmentvermögen.

(MvA)