Yvonne Catterfeld: "Es macht mir extrem viel Spaß, auch mal nicht nett zu sein"

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In den "Wolfsland"-Krimis bilden Yvonne Catterfeld und Götz Schubert ein Duo mit Ecken und Kanten. (Bild: MDR/Molina Film/Maor Waisburd)
In den "Wolfsland"-Krimis bilden Yvonne Catterfeld und Götz Schubert ein Duo mit Ecken und Kanten. (Bild: MDR/Molina Film/Maor Waisburd)

Yvonne Catterfeld ist bekannt dafür, stets freundlich und gut gelaunt zu sein. Nun verriet die Sängerin und Schauspielerin jedoch, warum ihr eine kleine Auszeit davon manchmal guttut.

Im Görlitzer Donnerstagskrimi "Wolfsland - Böses Blut" (2. Dezember, 20.15 Uhr, im Ersten) steht Yvonne Catterfeld nun bereits zum neunten Mal als von Albträumen, Traumata und schlechter Laune geplagte ARD-Kommissarin Viola Delbrück vor der Kamera - ein harter Kontrast zum wahren Wesen der stets freundlichen Schauspielerin. Auch Catterfeld selbst verblüfft der Unterschied, wie sie im Interview mit der Agentur teleschau verriet: "Ich habe mich auch schon manchmal beim Ansehen gefragt, warum Viola so schlecht gelaunt oder grantig ist. Ich selber bin das absolute Gegenteil."

"Einmal liefen 'Wolfsland' und 'The Voice' parallel, da war es total lustig, hin- und her zu switchen und das zu vergleichen", erzählte Catterfeld im Interview mit der Agentur teleschau.  (Bild: 2018 Getty Images/Hannes Magerstaedt)
"Einmal liefen 'Wolfsland' und 'The Voice' parallel, da war es total lustig, hin- und her zu switchen und das zu vergleichen", erzählte Catterfeld im Interview mit der Agentur teleschau. (Bild: 2018 Getty Images/Hannes Magerstaedt)

ARD-Rolle wie eine "kleine Auszeit"

Ihrer Filmfigur sei es egal, welchen Eindruck sie bei anderen hinterlasse, so die Darstellerin. Ihr selbst gelänge dies nicht so gut, wie sie erklärte: "Ich kümmere mich manchmal zu viel darum, was andere denken." Aus diesem Grund sei die Rolle oftmals wie eine "kleine Auszeit" für die 42-Jährige: "Es macht mir extrem viel Spaß, da auch mal nicht nett zu sein." Sie selbst versuche zwar, "wirklich jeder Person auf Augenhöhe und freundlich zu begegnen", doch auch sie verspüre manchmal eine Sehnsucht danach, weniger unter Beobachtung zu stehen. "Wenn einen niemand kennt, ist es bestimmt in manchen Situationen egal, was man gerade tut oder wie man gerade ist", so die gebürtige Erfurterin.

Für die Sängerin, die seit 2016 auch immer wieder als Coach in der SAT.1-Show "The Voice of Germany" zu sehen ist, sei ihre Rolle als Kommissarin auch aus diesem Grund interessant zu beobachten. "Einmal liefen 'Wolfsland' und 'The Voice' parallel, da war es total lustig, hin- und her zu switchen und das zu vergleichen", erzählte Catterfeld. Ganz persönlich hingegen zeigt sich die Musikerin auf ihrem neuen Album, das am 3. Dezember erscheint: "Change" ist nicht nur die erste englischsprachige Platte Catterfelds, sondern auch das erste Album, auf dem sie bei allen Songs selbst mitgeschrieben hat.

Kommissarin Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) schreckt nicht davor zurück, Kollegen wie Dr. Grimm (Stephan Grossmann) ihre Meinung zu geigen. Die zwei neuen Teile der "Wolfsland"-Krimireihe zeigt das Erste jeweils donnerstags am 2. Dezember ("Böses Blut", 20.15 Uhr) und 9. Dezember ("Die traurigen Schwestern", 20.15 Uhr). (Bild:  MDR / Molina Film / Maor Waisburd)
Kommissarin Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) schreckt nicht davor zurück, Kollegen wie Dr. Grimm (Stephan Grossmann) ihre Meinung zu geigen. Die zwei neuen Teile der "Wolfsland"-Krimireihe zeigt das Erste jeweils donnerstags am 2. Dezember ("Böses Blut", 20.15 Uhr) und 9. Dezember ("Die traurigen Schwestern", 20.15 Uhr). (Bild: MDR / Molina Film / Maor Waisburd)
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